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PLM-Markt 2012 – Integrierte Lösungen vs. offene Systeme

RAAD-Studie: Product Lifecycle Management 2011

Die Integration von technischen Entwicklungssystemen und betriebswirtschaftlichen ERP-Systemen ist ein zentraler Aspekt des Product Lifecycle Managements. Hier werden größte Anstrengungen von Anbietern wie Anwendern unternommen, denen aber häufig noch große Herausforderungen, beispielsweise durch proprietäre, geschlossene Systeme im Entwicklungsumfeld gegenüberstehen. Beide Seiten diskutieren zwar in Gremien einen Kodex für die Offenheit von Systemen, Schnittstellen und Formaten im Rahmen des Product Lifecycle Managements; ein allgemeiner Konsens wurde bislang allerdings noch nicht gefunden. Wie Anwenderunternehmen mit dieser Situation und daraus entstehenden Anforderungen umgehen, untersucht die im September 2011 abgeschlossene Studie von RAAD Research.

Die Durchgängigkeit von Daten entlang der PLM-Prozesse zu verbessern und dazu notwendige IT-Systeme zu integrieren, steht auf der Gründungsagenda von Initiativen, die sich mit dem Product Lifecycle Management befassen. Ein Beispiel hierfür ist der „Codex of PLM Openness“ des Prostep iViP Verein. Unternehmen aus Fertigungsbranchen, die sich hauptsächlich mit PLM beschäftigen, forcieren die Forderungen nach der Offenheit von Systemen, Schnittstellen und Datenformaten, um eine durchgängige Datennutzung und Prozessunterstützung zu gewährleisten. Denn durchgängige Prozesse zählen zu den Grundbedingungen einer PLM-Strategie zur effizienten Unterstützung der Produktentwicklung und Produktion. Entscheidend für Datentransparenz und -durchgängigkeit über alle produktrelevanten Unternehmensprozesse hinweg ist die Auswahl und Integration der benötigten IT-Komponenten.

Die zentralen Elemente einer PLM-Strategie sind im ersten Schritt zunächst die Entwicklungswerkzeuge wie M-CAD- und E-CAD-Systeme sowie Viewer, Simulationslösungen und Lösungen zur Unterstützung des Software Engineering. Hier werden die Daten produziert, die im weiteren Leben des Produktes in verschiedenen Bereichen eine zentrale Rolle spielen. Zum weiteren Aufbau einer PLM-Strategie müssen diese Daten dann in verschiedenen Unternehmensbereichen beispielsweise über die ERP-Software beziehungsweise weitere betriebswirtschaftliche Standardlösungen zur Verfügung gestellt werden.

Bereits heute erfolgt diese Integration in vielen Unternehmen über ein separates System zum Produktdatenmanagement (PDM), welches in der Kommunikation als zentrale Datendrehscheibe fungiert.

Dennoch kann auch ein PDM-System nicht alle Probleme lösen, wenn Schnittstellen nicht offen sind und die Integration schwierig ist. Um aber das Product Lifecycle Management wirklich effizient zu machen und manuelle Aufwände entlang der Prozesse zu reduzieren, ist es entscheidend, dass die ausgewähltenIT-Komponenten reibungslos miteinander kommunizieren können.

Konvergenz von PLM und ERP

RAAD-Studie: Product Lifecycle Management 2010

Das Produktlebenszyklus-Konzept ist in Unternehmen der deutschen Fertigungsindustrie inzwischen weit verbreitet und die Integration von technischen Entwicklungssystemen und betriebswirtschaftlichen ERP-Systemen ist in 55 Prozent der Unternehmen weit fortgeschritten. Demgegenüber stehen 45 Prozent, die PLM-Strategien erst ansatzweise oder nur unvollständig realisiert haben. Die Vorteile, die das Product Lifecycle Management in Verbindung mit Integrationen mit sich bringt, ist bei den Verantwortlichen unbestritten. Dies zeigt die im September 2010 abgeschlossene Studie von RAAD Research über den Einsatzstatus des PLM in der deutschen Fertigungsindustrie.

Unternehmen aller Branchen stehen heutzutage unter einem enor­men Wettbewerbsdruck. Kein Tag vergeht, an dem in den Me­dien nicht darüber berichtet wird und an dem Unternehmen nicht daran denken, wie sie ihre Wettbewerbssituation in einem globalisierten Marktumfeld verbessern können. Die Firmen beschreiten hierbei zwei Wege, den Weg der Effizienz und den Weg der Effektivität. Zum einen müssen Dinge ‚richtig', also effizient, gemacht werden. Unternehmen sind deshalb immer auf der Suche nach Optimierungspotenzialen, um Kosten einzusparen, welche dann als Preissenkungen an die Kunden weitergegeben werden können, um das eigene Produkt am Markt attraktiver zu machen. Zum anderen müssen Unternehmen die ‚richtigen' Dinge tun, also ihre Effektivität stärken. Das bedeutet, Produkte am Markt anzubieten, die denen des Wettbewerbs überlegen sind - Kameras mit mehr Megapixeln, leichtere Fahrräder oder leistungsfähigere Motoren ... die Liste der Produktinnova­tionen der letzten Jahre ließe sich unendlich fortsetzen. Der globale Preis- und Innovationswettbewerb hat dazu geführt, dass Konsumenten heute bessere Produkte zu gleichen oder gar günstigeren Preisen bekommen, aber auch dazu, dass die Marktpräsenz von Produkten immer kürzer wird. Digitalkameras und Mobiltelefone sind beispielsweise heute schon innerhalb von Monaten technologisch veraltet. Durch die verkürzte Marktpräsenz verringert sich die Zeitspanne, in der Unternehmen ihre Entwicklungs-, Fertigungsvorbereitungs- und Produktionskosten wieder einspielen und Gewinne erzielen können. Dies erhöht den Kosten- und Erfolgsdruck auf den gesamten Lebenszyklus eines Produktes deutlich. Die Zeit von der Idee bis zur Marktfähigkeit von Produkten beträgt vielfach nicht mehr Jahre, sondern nur Monate oder gar Wochen, wenn man beispielsweise an Apps für Smartphones denkt.

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