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3D-DruckerErsatzteile selbst fertigen

Ersatzteile selbst drucken, das ist einer der am meisten genannten Anwendungsfälle für den 3D-Druck. Allerdings findet man wenige Fälle, in denen dieser Anwendungsfall tatsächlich in die Realität umgesetzt wird. Einer dieser Fälle ist Schmid Hebebühnenverleih Das Unternehmen nutzt einen X400 von German RepRap, um Ersatzteile für seine Hebebühnen zu drucken, aber auch, um die Hebebühnen an die harten Anforderungen des Mietgeschäfts anzupassen.

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3D-Drucker

Das Unternehmen vermietet hochwertige und einfach zu bedienende Hubarbeitsbühnen. Der Gerätepark umfasst sämtliche Arten von Arbeitsbühnen von Anhängerbühnen über kompakte 3,5-Tonner-LKW-Bühnen, LKW-Großgeräte, Scheren-, Teleskop- und Gelenkteleskopbühnen bis hin zu Spezialmaschinen wie vielseitigen, wendigen Raupenarbeitsbühnen mit extrem schmaler Transportbreite oder Scherenteleskopbühnen mit besonders hoher Tragkraft bis 1.000 Kilogramm. Das Mietgeschäft ist eines der härtesten Einsatzszenarien für jede Maschine, der Verschleiß ist hoch und Fehlbedienungen bleiben nicht aus, da die Kunden die jeweiligen Geräte nicht immer detailliert kennen. Mario Schmid, Ingenieur in der Instandsetzung, erläutert: „Unsere Hebebühnen sind täglich im harten Arbeitseinsatz, dabei werden oft Plastikabdeckungen durch unvorsichtige Bedienung oder herunterfallende Gegenstände beschädigt. Da diese Hebebühnen von relativ kleinen Anbietern stammen und in kleinen Stückzahlen produziert werden, sind die Ersatz-Abdeckungen oft unverhältnismäßig teuer und die Lieferfristen lang. Mit dem 3D-Drucker fertigen wir die Abdeckungen günstiger und nach Bedarf.“

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Ein zweiter wichtiger Bereich, in dem 3D-gedruckte Abdeckungen zum Einsatz kommen, ist das Anpassen der Geräte an das Mietgeschäft, wie Schmid ausführt: „Die Bedienpulte sind oft unnötig kompliziert und bieten Zugriff auf Funktionen, der der normale Kunde nie benötigt. Drückt er trotzdem auf einen dieser Knöpfe, fällt das Fahrzeug oft aus und der Kunde muss bei uns anrufen und um Hilfe fragen. Das machte früher teils 10 Prozent der täglichen Anrufe aus“ Dieses Problem wird gelöst, indem spezielle Abdeckungen angefertigt werden, die die unnötigen Funktionen sperren und nur die wichtigen Anzeigen und Bedienelemente freilassen. Bisher wurden diese Abdeckungen relativ aufwändig von Hand aus Blech hergestellt. Mario Schmid erkannte das Potential der 3D-Drucker, vor allem für die geschilderten Anwendungen. Eine Analyse der auf dem Markt verfügbaren 3D-Drucker führte schließlich zu German RepRap und deren Modell X400. „Die Rahmenkonstruktion und die Verarbeitung der RepRap-Drucker hat von allen auf dem Markt befindlichen Produkten den besten Eindruck gemacht. Zudem waren wir an einem großen Bauraum interessiert, um auch große Objekte herstellen zu können. Die Flexibilität in Bezug auf die Materialauswahl hat uns ebenfalls sehr begeistert. Die Vorführung eines Druckers und des Prozesses vom Konzept bis zum fertigen Produkt hat uns dann letztendlich von der Effizienz und der Einsetzbarkeit überzeugt.“ Der X400 wurde im Juli 2016 im Einsatz und hat sich inzwischen unentbehrlich gemacht.

German RepRap, Feldkirchen, Tel. 089 2488986-0, http://www.germanreprap.com

Schmid Hebebühnenverleih, Haimhausen, Tel. 08133 1097, http://www.schmid-hv.de

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