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3D-DruckMasken aus dem Drucker

Island verfügt nicht nur über eine erstaunliche Fußballmannschaft, wie die EM gezeigt hat; auch künstlerisch sind die Isländer außergewöhnlich. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Sängerin Björk, die ihre extravaganten Outfits nun mit einer Maske aus einem 3D-Drucker von Stratasys aufpeppt.

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Sängerin Björk mit ihrer Maske

Björk trug die speziell für sie angefertigte Kreation bei ihrem ersten Auftritt vor einem ausgewählten Publikum im Miraikan Museum in Tokio. Inspiriert wurde das Design von ihrem letzten Album „Vulnicura“. Die Designerin und Künstlerin Neri Oxman und ihr Team nutzten dabei 3D-Scans von Björks Gesicht, um so digitale Interpretationen ihrer Knochen- und Gewebestruktur zu erstellen. Produziert wurden die Einzelstücke anschließend mit der einzigartigen Multimaterial- und Multifarb-3D-Drucktechnologie von Stratasys. „Rottlace“, der Name der Maske und eine Variation des isländischen Begriffs für „ohne Haut“, reflektiert den komplexen menschlichen Bewegungsapparat basierend auf Björks eigener Gesichtsstruktur. Durch die Verwendung von Multimaterial-3D-Druck konnten Oxman und Mediated Matter die komplexe Kombination gegensätzlicher Gewebe im Gesicht – Weichteile, Muskeln und harte Knochenstrukturen – in nur einem einzigen Druckvorgang nachahmen. Die besondere Technologie erlaubt es, komplexe Geometrien mit verschiedensten Materialeigenschaften abzubilden. Dies ermöglicht laut Oxman den Erhalt der Flexibilität und Bewegungsfreiheit, die wesentliche Bestandteile von Björks Performances sind.

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„Inspiriert durch ihr biologisches Pedant und als ‚muskuläre Textilie’ konzipiert, besitzt die Maske eine vielschichtige, multimaterielle Struktur, die formale und strukturelle Integrität ebenso gewährleistet, wie sie Bewegungen des Gesichts und des Halses erlaubt”, erklärt Oxman. Sie ist außerdem davon überzeugt, dass die Entwicklungen im Bereich des hochauflösenden 3D-Drucks Designer dazu inspirieren, die Kreation und die Produktion von Textilwaren aus Fasern zu überdenken. „Der Multimaterial-3D-Druck ermöglicht die Produktion aufwändiger Kombinationen verschiedenster Materialeigenschaften, deren geometrische, komplexe Strukturen sich in einem einzigen Objekt vereinen. ‚Rottlace‘ haben wir als synthetisches ‚Ganzes ohne Einzelteile’ konzipiert.” -sg-

Stratasys, Rheinmünster, Tel. 07229/7772-0, www.stratasys.com

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