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PLM-TechnologiePLM – ausschließlich in der Cloud

Ende letzten Jahres gab Autodesk bekannt, künftig mit ‚Autodesk 360 for PLM‘ eine eigene, rein cloud-basierte PLM-Lösung anzubieten. Damit legt das Unternehmen nun wie die drei großen Wettbewerber einen Schwerpunkt auf das Thema PLM, will aber durch die Konzentration auf das Cloud Computing Implementierungsaufwand und Investitionskosten gering halten. Verfügbar soll das Angebot Mitte des Jahres sein.
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PLM-Technologie: PLM –   ausschließlich in der Cloud

Bei Autodesk ist man überzeugt, dass sich der Implementierungsaufwand einer PLM-Lösung mittels Cloud-Technologie gering halten lässt. ‚Autodesk 360 for PLM‘ nennt sich deswegen das neue Angebot, das ab Mitte des Jahres verfügbar sein soll und insbesondere Maschinenbau-Unternehmen dabei unterstützen will, den Lebenszyklus ihrer Produkte zu planen und zu verwalten. Dabei setzt Autodesk ganz auf die Cloud-Technologie, eine Version für die Installation im eigenen Unternehmen ist bislang nicht geplant. Sicherheitsbedenken will man durch eine Trennung von Engineering-Daten und Geschäftsprozessen zerstreuen: Entwicklungsdaten sollen auf Wunsch hinter der eigenen Firewall im Unternehmen bleiben, aber Aufgaben wie das Supply Chain Management oder das Einhalten gesetzlicher Bestimmungen (Compliance) dennoch über die PLM-Lösung in der Cloud abgewickelt werden können. Zudem werde für die Cloud-Hardware ein Standort in Europa gesucht.

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Modular könne sich der Anwender so die für ihn geeigneten Funktionalitäten zusammenstellen, betont der Anbieter – diese Anpassbarkeit sei ein kennzeichnendes Merkmal von Autodesk 360 for PLM. Das Angebot umfasst bislang folgende Komponenten:

Autodesk 360 Nexus: Einfach zu bedienende und zu implementierende Applikationen in der Cloud (software as a service), die sich von überall aus PLM-Umgebungen nutzen lassen.

Autodesk Vault: Datenmanagement-Lösung, mit der sich Produkt- und Projektdaten sowie Arbeitsabläufe von Arbeitsgruppen in Konstruktion und Entwicklung verwalten lassen. Diese Komponente arbeitet mit Autodesk 360 Nexus zusammen.

Autodesk Buzzsaw: Die ebenfalls cloud-basierte Collaboration-Plattform für den Austausch von Zeichnungen und Dokumenten mit externen Partnern oder verteilten Teams an unterschiedlichen Standorten. Autodesk Buzzsaw Mobile stellt zudem sicher, dass der Nutzer über mobile Geräte immer auf die aktuellsten Informationen zugreifen kann.

Betont wird von Autodesk noch der Kostenaspekt: Über das Subskriptionsmodell bleibe der Investitionsaufwand gering, so der Anbieter. Anders als die kostspieligen, komplizierten, konstruktionsfokussierten und schwierig einzuführenden PLM-Systeme, die heute im Einsatz seien, lasse sich Autodesk 360 Nexus einfach und schnell an die Anforderungen eines unternehmensspezifischen Produktlebenszyklus anpassen. Zudem will man mit der Cloud-Technologie den Anwendern Vorteile in drei Bereichen bieten: Reduzierung der Hardware-Ausgaben, Verbesserung der Produktivität (sowohl des IT-Personals als auch des Kundenservices) und die Reduzierung der Ausgaben für Software-Lizensierung und -Pflege.

Anlässlich der europaweit veranstalteten Digital-Prototyping-Foren führte Autodesk eine Umfrage zum Thema Cloud-Computing durch (siehe Kasten). Darin stimmten 44 Prozent der Befragten der folgenden Aussage zu, während ihr nur neun Prozent gänzlich widersprachen: „Unser Unternehmen nutzt die Cloud, weil sie den Datenaustausch und die Zusammenarbeit intern sowie mit Geschäftspartnern erleichtert und jederzeit nahezu unbegrenzte virtuelle Rechenleistung bietet, wann immer wir sie brauchen.“ Die befragten CAD-Anwender und Geschäftsführer gehen außerdem von einer wachsenden Bedeutung der Technologie aus. 72 Prozent von ihnen sind überzeugt, dass die Cloud aufgrund steigender Nachfrage an Teamarbeit und flexibler, bezahlbarer Computerleistung an Bedeutung gewinnen wird. „Wenn man bedenkt, dass sich die Cloud und besonders ihr Einsatz im Konstruktionsumfeld noch im Anfangsstadium befinden, verdeutlichen die Ergebnisse, dass Unternehmer und Anwender sich stark mit den Chancen und dem Nutzen der Technologie auseinandersetzen“, erläutert Chris Douglass, Director Manufacturing Central & South Europe bei Autodesk. „CAD-Anwender und Geschäftsführer wollen nicht nur zukünftig mit der Cloud arbeiten – viele nutzen sie bereits.“

CAD und Cloud Computing kein Widerspruch

Auch die Zukunft von Themen wie Simulation und Visualisierung wird von den CAD-Anwendern der Umfrage zufolge positiv gesehen. Sie würden bei Herausforderungen sowie der Effizienzsteigerung im Konstruktionsprozess helfen. „Diese Umfrageergebnisse bekräftigen die Tatsache, dass Simulation zusehends ein Kernbestandteil des Konstruktionsprozesses wird“, so Douglass weiter. „Simulationsgesteuerte Konstruktionen ermöglichen es, innovative Konzepte zu untersuchen sowie Produkte zu simulieren, zu testen und zu optimieren, noch bevor sie gebaut werden.“ Und 82 Prozent der CAD-Anwender sind der Meinung, dass Visualisierungen eine zunehmende Rolle in ihrer Firma spielen werden, da sie hilfreich für den Kontakt mit Kunden, Geschäftspartnern und Zulieferern sind sowie zusätzliches Geschäft und bessere Entscheidungen während der Entwicklungsphase ermöglichen. -co-

Autodesk GmbH, München Tel. 0180/5225959, http://www.autodesk.de

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