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Messe für MetallbearbeitungAMB: Messe für Metallbearbeitung

Die Werkzeugmaschinenbranche sieht sich einer Vielzahl von Entwicklungen ausgesetzt, die die Investitionsentscheidungen ihrer Kunden beeinflussen. Neben den weiterhin dominierenden Themen Industrie 4.0 und Effizienzverbesserung geht es außerdem um die Themen: Hybridisierung der Maschinen, Software und IT-Sicherheit, zunehmende Intelligenz der Maschinenperipherie sowie die Simulation kompletter Bearbeitungsvorgänge. Antworten auf die komplexen Anforderungen liefert die AMB, die internationale Ausstellung für Metallbearbeitung, vom 16. bis 20. September 2014 in Stuttgart.

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Messe für Metallbearbeitung: AMB: Messe für Metallbearbeitung

Das Thema Industrie 4.0 ist "vielschichtig und interdisziplinär", zu diesem Schluss kommt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in der Strukturstudie "Industrie 4.0 für Baden-Württemberg", die im Auftrag des Landes Baden-Württemberg durchgeführt wurde. Viele der Aussagen dürften generell gelten. So seien bereits für die rein technische Umsetzung neben Kompetenzen im Maschinenbau auch Fähigkeiten in den Bereichen Elektrotechnik, Software, Informations- und Kommunikationstechnik erforderlich. Für die Umsetzung auf organisatorischer Ebene müssten weitere Bereiche wie die Arbeitsorganisation einbezogen werden. Um Industrie 4.0 erfolgreich umzusetzen, müssten auch unternehmensnahe Dienstleistungen, beispielsweise die technologische Entwicklung, die Einführung, die Instandhaltung oder  der Service und die technologische Aufrüstung sowie nichttechnische Bereiche wie Schulung und Weiterbildung einbezogen werden. Der Begriff Industrie 4.0 dürfte auf der AMB zu den vieldiskutierten Themen gehören.

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Ein weiteres zentrales Thema ist die Ressourcenverschwendung in der Fertigung, denn Materialkosten stellen im produzierenden Gewerbe mit über 40 Prozent den mit Abstand größten Kostenblock dar. Der Anteil der Personalkosten liegt dagegen mit zirka 18 Prozent weit darunter. Dazu gibt es eine Vielzahl von organisatorischen und technischen Maßnahmen Verschwendung zu vermeiden und Materialkosten einzusparen. Dieses Thema spielt sowohl im CAM- als auch CNC-Bereich eine große Rolle. Viele der Anbieter berichten hierzu über interessante Ansätze, so dass ein Besuch der Stände lohnen dürfte.

Leichtbau: Auch im Maschinenbau ein Trendthema

Zu den Trendthemen, die sowohl die Produktentwicklung als auch Produktion beschäftigen, zählt Leichtbau. Dieser hält nicht nur in den Mobilitätsbranchen Einzug, sondern zunehmend auch im Maschinenbau. Und zwar immer dann, wenn es um hochdynamische Prozesse geht, bei denen große Massen möglichst schnell beschleunigt und wieder abgebremst werden müssen.

Leichtbau wird auf der AMB auch im Rahmenprogramm eine wichtige Rolle spielen. So widmet die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS) gleich mehrere Vorträge den Themen Verbundwerkstoffe und Leichtbau in ihrer "Region Stuttgart Lounge". Auch wird beispielsweise das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA zusammen mit der Universität Stuttgart über "Spanende Bearbeitung im Leichtbau" berichten.

Simulation immer wichtiger

Moderne Bearbeitungszentren bieten eine Vielfalt an Funktionalitäten (z.B. Hybridisierung der Maschinen), die an den Bediener immer größere Ansprüche stellen. Die Maschinen so zu beherrschen, dass neue Konzepte wirtschaftlich und gewinnbringend eingesetzt werden können, ist nicht einfach. Hier bietet die 3D-Bearbeitungssimulation, mit der sämtliche programmbedingten Maschinenaktionen und Auftragsabläufe vor Auftragsstart am PC geprüft und abgesichert werden können, eine wichtige Unterstützung. Im Kontext zur durchgängigen CAD-CAM-CNC-Prozesskette spielt die Simulation eine immer wichtigere Rolle.

Zur AMB 2014 werden mehr als 90.000 Fachbesucher und rund 1.300 Aussteller erwartet. Auf über 105.000 Bruttoquadratmetern sind Innovationen und Weiterentwicklungen aus der Zerspantechnik und der Präzisionswerkzeugindustrie, aber auch Spannzeuge, CAD, CAM, CAE, Software, Schleifmaschinen, Werkstück- und Werkzeughandhabung sowie Messtechnik zu sehen.

Stefan Graf

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