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Continental auf CES 2017

Accenture Studie zu DatensicherheitUnternehmen unterschätzen Cyberattacken

Accenture Studie zu Datensicherheit: Unternehmen unterschätzen Cyberattacken

Ein Drittel aller Cyber-Angriffe auf Unternehmen ist erfolgreich. Im Schnitt entspricht das für jedes Unternehmen zwei bis drei Angriffen pro Monat, bei denen die Sicherheitsvorkehrungen überwunden werden.

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Continental auf der CESUpdate is in the Air

Continental hat sein Portfolio erweitert und ermöglicht ab sofort Updates der gesamten Fahrzeugelektronik vom Antriebsstrang bis zum Infotainment-System. Gemeinsam mit Inmarsat, einem Anbieter für mobile Satellitenkommunikation, zeigt Continental seine neue Over-The-Air Update-Lösung auf der internationalen Consumer Electronics Show (5. bis 8. Januar in Las Vegas).

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Continental auf der CES: Update is in the Air

Schritt für Schritt wird das Fahrzeug zum Teil des „Internet of Everything“ und bildet Schnittstellen zu einem sich ständig erweiternden Servicespektrum von Fahrzeugherstellern und Drittanbietern über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus. Im Zuge dessen ist die Software moderner Fahrzeuge bereits heute auf mehrere Millionen Programmzeilen angewachsen. Um dieses hochkomplexe System aus Software, Mechatronik und Elektronik auf dem aktuellen Stand zu halten oder nach dem Kauf neue Softwarefunktionen zu installieren, war bislang meist der Weg in die Werkstatt notwendig.

Kooperation mit Inmarsat
Continental unterstützt Fahrzeughersteller seit mehr als zehn Jahren mithilfe von drahtlosen Updates (engl.: Over-The-Air) bei der Lösung dieses Problems und versorgt Fahrzeughersteller heute mit verschiedenen Produkten, die drahtlos aktualisiert werden können. Jetzt erweitert Continental sein Portfolio und ermöglicht Updates der gesamten Fahrzeugelektronik vom Antriebsstrang bis zum Infotainment-System. Gemeinsam mit Inmarsat, einem Anbieter für mobile Satellitenkommunikation, zeigt Continental seine neue Over-The-Air Update-Lösung auf der internationalen Consumer Electronics Show (5. bis 8. Januar in Las Vegas, Nevada).

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„Bis vor Kurzem war die Anzahl der Steuergeräte im Fahrzeug, die direkt oder indirekt mit der Cloud verbunden sind, stark begrenzt und Aktualisierungen waren nur selten erforderlich. Durch neue Funktionen, größere Systemkomplexität und die Notwendigkeit nach hohen Sicherheitsstandards entsteht heute ein großer Bedarf an drahtlosen Updates“, erklärt Helmut Matschi, Mitglied des Vorstands von Continental und Leiter der Division Interior. „In der Kooperation mit Inmarsat schaffen wir eine globale Lösung, um auf Knopfdruck drahtlose Updates für die gesamte Fahrzeugelektronik über das Satellitennetz von Inmarsat zu ermöglichen.“

Vernetzungsherausforderungen lösen
Gemeinsam mit Inmarsat wird Continental weltweit Drahtlos-Updates über ein einziges Netzwerk ermöglichen. Die steigende Zahl an vernetzten Fahrzeugen auf der ganzen Welt verlangt immer häufigere Updates, die eine skalierbare, globale Lösung erfordern. Inmarsat betreibt mehrere geostationäre Satellitenkonstellationen, die eine Zwei-Wege-Datenkommunikation in Verbindung mit globaler Broadcast-Fähigkeit bieten, um schnelle, bedarfsgesteuerte und effiziente drahtlose Updates für Fahrzeuge auf der ganzen Welt zu ermöglichen. Dadurch können Kunden von Continental weltweite Update-Kampagnen auf Knopfdruck einleiten und die Komplexität umgehen, die über eine Einbindung vieler verschiedener Mobilnetzbetreiber entstehen würde. Dank der Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen können Fahrzeuge künftig auch intelligentes Routing über Satelliten und terrestrische Drahtlosnetzwerke (Mobilfunk, W-Lan) nutzen, um von optimaler Servicequalität, minimalen Kosten und höchster Verfügbarkeit zu profitieren.

„Satelliten-Broadcast-Services werden ein wichtiger Wegbereiter für das vernetzte Fahrzeug sein, denn sie sind das effizienteste und sicherste Mittel, gemeinsame Inhalte an Millionen von Fahrzeugen zu liefern – von Software- und Cybersicherheits-Updates bis hin zu präzisen Positionsdaten“, so Greg Ewert, Vorsitzender des Connected-Car-Programms bei Inmarsat. „In Verbindung mit einem Zwei-Wege-Datennetz zur Bestätigung des Empfangs und zur Installation von Updates bringt das globale Netzwerk von Inmarsat bislang beispiellose Fähigkeiten in diesen wichtigen Markt ein.“

Antennenmodule, Telematikeinheiten und Gateways
Dank eines neuen Gateways, modernster Telematik-Steuergeräte und eines verbesserten intelligenten Antennenmoduls geht Continental einen erheblichen Schritt in Richtung ganzheitlich vernetzter Fahrzeuge. Die Verbindung zur Außenwelt ermöglichen die von Continental entwickelten Netzwerkmodule (engl.: Network Access Devices), die in ein intelligentes Antennenmodul integriert werden können. So schafft das Unternehmen die optimale Infrastruktur für das Fahrzeug als Teil des Internet of Everything.

Als Vermittler zwischen den verschiedenen Netzwerkdomänen im Fahrzeug sind zudem sogenannte Gateway-Steuergeräte derzeit bei zahlreichen Automobilherstellern weltweit von einem starken Marktwachstum geprägt.

Diese Kommunikations-Router sind zentral mit allen Kommunikations-Bussen im Fahrzeug verbunden und haben Zugriff auf alle relevanten Informationen. So bilden sie den zentralen Knoten der Infrastruktur im Fahrzeug, die für Drahtlos-Updates benötigt wird. Je nach Konfigurationsanforderungen des Automobilherstellers können sie zudem heruntergeladene Software vorübergehend speichern und an die relevanten elektronischen Steuergeräte verteilen. Um das Risiko durch Schadsoftware zu minimieren, ist das Gateway von Continental mit verschiedenen Schutzmaßnahmen zur Aufdeckung von Hacker-Angriffen sowie zur Einleitung von Gegenmaßnahmen ausgerüstet. „Sicherheit hat für unsere Entwickler oberste Priorität. Daher entwickeln unsere Experten verschiedene Ansätze auf Hardware-, Software- und Cloud-Basis, um Cyberattacken zu erkennen und zu bekämpfen“, erklärt Matschi.

Maßgeschneiderte Konfiguration
Continental bietet seinen Kunden darüber hinaus weitere Konfigurations- und Architekturlösungen. So können viele Funktionen des intelligenten Antennenmoduls auch über eine separate Telematikeinheit ausgeführt werden, die als Backend-Interface und gleichzeitig als vorübergehender Speicher für Software-Updates der Fahrzeugelektronik fungiert. Das Gateway selbst kann von einem reinen Informations-Router in eine zentrale Netzwerkschnittstelle umgewandelt werden, wenn die Netzwerkeinheit direkt in das Gateway integriert wird. „Je nach Architekturausprägung unserer Kunden, bieten unsere Gateways, Telematikeinheiten und intelligenten Antennenmodule sowohl flexible als auch sichere Lösungen, sodass jedes Fahrzeug zu einem Teil des Internets werden kann“, so Matschi.

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