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Uwe Burk ist neuer Country Manager Central Europe bei DS Solidworks. In dieser Position wird er künftig das operative Geschäft von Solidworks in Zentral-Europa leiten. Er berichtet als Country Manager Central Europe direkt an Michel Gros, Executive Vice President Europe bei DS Solidworks.
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CCR: Herr Burk, Sie sind neu bei Solidworks. Können Sie uns etwas über ihre bisherigen Stationen in Ihrem Berufsleben berichten?

Burk: Gerne, ich war Director Transportation-Defense Germany & EADS Global bei der Siemens PLM GmbH. Von 2001 bis 2007 hatte ich zudem verschiedene Positionen bei UGS/UGS PLM Solutions und EDS PLM Solutions inne. Davor war ich in verschiedenen Vertriebspositionen bei der SDRC Software & Service GmbH tätig.

CCR: Was sind Ihre Ziele als neue Country Manager?

Burck: Wir werden zunächst einmal den eingeschlagenen, sehr erfolgreichen Kurs fortsetzen und die Themen 3D-CAD, PDM und Simulation weiterhin konsequent vorantreiben. Besonders aktiv werden wir allerdings in Zukunft den Bereich Großkunden angehen. Dies betrifft sowohl die Akquise als auch die Betreuung der Kunden. Hierzu werden wir alle Kräfte bündeln. Das heißt, dass wir auch unsere Vertriebspartner entsprechend unterstützen. Wir werden beispielsweise einen Support rund um die Uhr anbieten, den Großunternehmen verlangen, die Grenz- und Zeitzonen übergreifend aktiv sind. In den momentan schwierigen wirtschaftlichen Zeiten hinterfragen gerade Großunternehmen ihre PLM-/PDM-Strategien sehr detailliert im Hinblick auf den Return on Investment (ROI) und Total Cost of Ownership (TCO). Wir sind sehr optimistisch, dass wir hier die richtigen Antworten geben können.

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CCR: Wie definiert Solidworks Großkunden?

Burk: Wir machen das nicht unbedingt am Umsatz des Kunden oder dessen Mitarbeiterzahl fest. Generell sprechen wir von Großkunden ab etwa 50 Arbeitsplätzen aufwärts.

CCR: Werden diese auch ausschließlich über Ihre Partner betreut?

Burk: Ja, wir werden weiterhin ausschließlich am indirekten Vertriebsmodell festhalten.

CCR: Können Sie etwas über den Geschäftsverlauf in Deutschland sagen?

Burk: Generell sind wir weiter auf Wachstumskurs. Natürlich wirkt sich aber die Wirtschaftskrise auch auf unsere Geschäftsbereiche aus. Gerade bei Branchen wie den Automobilzulieferern ist jedoch eine Investitionszurückhaltung zu verzeichnen. Wir nutzen jetzt aber auch die Chance, unserer Projekte nicht nur von der technischen Seite zu betrachten, sondern auch den kaufmännischen Aspekt stärker zu beleuchten. Wir zeigen den Unternehmen, wie sie ihre Produktentwicklung deutlich produktiver gestalten können.

CCR: Mit welchem Wachstum rechnen Sie das kommende Jahr?

Burk: Wir haben mit einem moderaten Wachstum geplant, denn wir können selbstverständlich die momentanen Umstände nicht ausblenden. Es gibt aber auch Kunden-Branchen, die derzeit stark zulegen und davon profitieren wir.

CCR: Sie setzen bei ihren Umsatzerwartungen stark auf das PDM-Geschäft mit der Lösung Solidworks PDM Enterprise. Es geht dabei ja nicht um neue Produkte; wieso rechnen Sie mit außergewöhnlichem Wachstum?

Burk: Wir haben unser Portfolio im Bereich PDM wesentlich verbessert und bieten die richtige Lösung für kleine bis große Unternehmen. Das honoriert der Markt. Die Unternehmen verstehen inzwischen, dass sich die Produktivität mit der richtigen PDM-Lösung steigern lässt. Mit dem Effekt einer Kostenreduzierung.

CCR: Werden Solidworks und Dassault Systems künftig enger zusammen arbeiten?

Burk: Solidworks ist ein Tochterunternehmen von Dassault Systems, das aber einen anderen Markt bedient als der Mutterkonzern. Selbstverständlich werden Synergien genutzt, wie etwa bei 3D Via für die Produktdokumentation. Weitere Synergieeffekte sind in der Zukunft natürlich möglich. -sg-

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