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Neues/InteressantesÜber 900 Teilnehmer ließen sich inspirieren

Einmal mehr ist es den Simulationsspezialisten von CADFEM und Ansys Germany gelungen, ihren Kunden und Interessenten ein anregendes Potpourri aus sämtlichen Bereichen der technischen Simulation zu bieten. 930 Teilnehmer fanden vom 22. bis 24. Oktober 2008 den Weg nach Darmstadt in das neue Kongresszentrum »darmstadtium«, das mit seiner innovativen Architektur den passenden Rahmen für das Veranstaltungsmotto »Inspiring Engineering« bildete.
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Neues/Interessantes: Über 900 Teilnehmer  ließen sich inspirieren

Drei Tage lang hätte man der Wissenschaftsstadt Darmstadt auch den Zusatz »Simulationsstadt« geben können, denn CADFEM und Ansys Germany führten die wahrscheinlich größte jährliche Anwenderkonferenz zum Thema Simulation in der Produktentwicklung durch. Mehr als 250 Fachvorträge, 20 Workshops und eine große Fachausstellung mit knapp 40 ausstellenden Firmen bildeten den Rahmen für ein inspirierendes Informationsangebot zu allen Aspekten der numerischen Simulation.
Auch die Gelegenheit zu Kommunikation und Dialog mit Anwendern, Entwicklern und Vertretern der gastgebenden Unternehmen wurde ausgiebig genutzt. Im Mittelpunkt des Interesses der meisten der 930 Teilnehmer und Firmenmitarbeiter stand dabei das Software-Paket Ansys mit seinen Simulationstechnologien für die Bereiche Strukturmechanik, Strömungsmechanik, Elektromagnetik und Multiphysik, die in allen Facetten im Konferenzprogramm vertreten waren

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Abwechslungsreiches Informationsangebot

Das abwechslungsreiche Informationsangebot in Darmstadt enthielt über Ansys hinaus komplementäre Software-Produkte für die Anwendungsgebiete Materialdesign, Crash, Umformung und biomechanischen Prozessen. So konnte jeder Teilnehmer sich zum einen gezielt im eigenen Fachgebiet weiterbilden, zum anderen aber auch in ganz andere Simulationsbereiche hineinschauen: Inspiring Engineering!

Großes Interesse fanden die fachübergreifenden Plenarvorträge. Nach den einführenden Worten von Dr. Günter Müller (CADFEM) und Dr. Georg Scheuerer (Ansys) gab Dr. Ingo Peter von der Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI), einen Einblick in die außergewöhnlichen Tätigkeitsfelder des Forschungszentrums und erläuterte die Erzeugung des Elementes 110 im Periodensystem. Dieses wurde »darmstadtium« benannt und inspirierte seinerseits die Planer des Darmstädter Kongresszentrums bei der Namensgebung. Lars Riebeck von der MAN Nutzfahrzeuge AG zeigte auf, welchen Stellenwert die Simulation heute in der modernen Fahrzeugentwicklung hat. Wie Ansys seine Position als führender Software-Hersteller zum Vorteil der Industrie verteidigen und ausbauen wird, erklärte Dr. Georg Scheuerer von Ansys.
Im Abschlussplenum wurde der Beitrag der Ansys-Software zur Entwicklung der neuen Schwimmanzüge von Speedo aufgezeigt, die erst jüngst bei den Olympischen Spielen in Peking von einem Großteil der Medaillengewinner getragen wurden. Prof. Ehlers vom SimTech Exzellenzcluster der Universität Stuttgart zeichnete abschließend auf, welche Bedeutung der Simulation in der nahen Zukunft zukommen wird, sowohl im Alltag wie auch als wichtiger Erfolgsfaktor im globalen Wettbewerb.

Aus technischer Sicht bestach am meisten die Vision für die neue Workbench 2.0. In dem System der nächsten Generation werden alle Module wie CAD-Import, Geometrieerzeugung, Vernetzung und Postprocessing unter einer Oberfläche konsolidiert. Auch Fluent ist nun fest in der neuen Version integriert und kann so alle Vorteile des Workbench-Konzeptes ausschöpfen. Ein gemeinsamer Postprocessor für Ansys Fluent und Ansys CFX bildet einen Meilenstein für die weitere Konvergierung der CFD-Tools. Weitere Highlights der Workbench 2.0 sind beachtliche Fortschritte im Projektmanagement und dem Workflow. Die schematische Darstellung des Ablaufs erlaubt dem Anwender eine effiziente Arbeitsweise und fördert Innovation.

Anwendungsübergreifender Ansatz im CAE-Forum

Ebenfalls einen anwendungsübergreifenden Ansatz verfolgt das integrierte CAE-Forum, in dem die Teilnehmer die Themen Simulationsdatenmanagement, insbesondere die Ansys Lösung EKM (Engineering Knowledge Manager) sowie das Outsourcing von Simulationsdienstleistungen diskutierten.

Mit HP, Intel und Microsoft engagierten sich einmal mehr namhafte Unternehmen als Sponsoren der Veranstaltung. Zusammen mit 35 weiteren Unternehmen aus dem CAE-Bereich präsentierten sie ihre aktuellen Lösungen für die Simulation in der großen begleitenden Fachausstellung.

Die traditionelle Abendveranstaltung führte die Teilnehmer in die nahe Centralstation. Dort feierte man gemeinsam eine »Workbench-Party« – ein multiphysikalisches Ereignis, ganz ohne Knoten und Elemente, thermische Lasten oder strukturelle Beanspruchungen, dafür mit umso mehr Spaß beim lockeren Beisammensein. Für gute Unterhaltung sorgten Live-Musik auf zwei Ebenen sowie Akrobaten, die durch ihre Körperbeherrschung physikalische Gesetzmäßigkeiten außer Kraft zu setzen schienen. Ganz löste man sich jedoch nicht vom Wissenschaftlichen, denn die Physikanten zeigten verblüffende physikalische Effekte aus dem Alltag und lieferten die dazu passende Erklärung. -fr-

www.cadfem.de http://www.ansys.com

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