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Neues/InteressantesProzessoptimierung durch »Engineering Intelligence«

Unternehmen müssen eine Vielzahl von Entscheidungen treffen, um sich erfolgreich am Markt zu behaupten. Die ausschlaggebende Frage dabei ist, welche Kriterien den Entscheidungen zugrunde liegen, die ein Unternehmen voran bringen. Traditionell sind dies Erfahrung, Instinkt oder auch einfach nur das weit verbreitete »Bauchgefühl«. Da sich diese Herangehensweise nur bedingt dafür eignet sicherzustellen, dass im richtigen Moment aufgrund der ausgewählten vorliegenden Information eine womöglich wettbewerbs- oder überlebenswichtige Entscheidung getroffen wird, gibt es Methoden, die eine Vielzahl von Informationen in Form von Leistungsindikatoren zusammenfassen und eine wichtige Hilfestellung dafür bieten, im »entscheidenden Moment« vorbereitet zu sein.

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Neues/Interessantes: Prozessoptimierung durch »Engineering Intelligence«

Leistungsindikatoren dienen der Veranschaulichung eines komplexen Sachverhaltes, der durch die Zusammenfassung in klare Messgrößen einfacher zu verstehen ist. Mit den gewonnenen Informationen können Unternehmen ihre Geschäftsabläufe verbessern, Kunden- und Lieferantenbeziehungen profitabler gestalten, ihre Kosten senken, die Qualität steigern, Risiken minimieren und die Wertschöpfung erweitern.

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Im betriebswirtschaftlichen Bereich hat sich die so genannte BI-Methode (Business Intelligence), der ein ausgeklügeltes Datenmanagementsystem zugrunde liegt, als große Hilfe erwiesen, um fundierte Geschäftsentscheidungen früher treffen zu können. BI-Lösungen werden heute von einer Vielzahl von Unternehmen für betriebs- wirtschaftliche Analysen eingesetzt. In anderen Bereichen, insbesondere in der Produktentwicklung, sieht die Situation jedoch noch anders aus.

Zwar arbeiten Versuchs- und Berechnungsabteilungen heutzu- tage schon weitgehend Hand in Hand, dennoch bleiben ein großer Teil der Informationen ungenutzt lokal in den einzelnen Fachgebieten, bei den Ingenieuren oder in den Abteilungen. Dies erschwert die Entscheidungsfindung des leitenden Managements. CAE-Technologien, die in den Entwicklungsabteilungen heutzutage in Kombination mit hochleistungsfähigen Rechenumgebungen zum Einsatz kommen, haben die Nutzung anspruchvoller Modellierungstechniken und Variantenuntersuchungen ermöglicht. Diese generieren allerdings im Ergebnis entsprechend große Datenmengen.

Die Verwaltung technischer Leistungsdaten wird heute im Wesentlichen immer noch den Teams aus den CAE- und Versuchsabteilungen überlassen. Diese Daten auszuwerten und zum richtigen Zeitpunkt in Form von technischen Leistungsindikatoren den Entscheidungsträgern zur Verfügung zu stellen, ist die große Herausforderung in der heutigen Produktentwicklung und kann mit einer so genannten EI-Lösung (Engineering Intelligence) realisiert werden. Sie ermöglicht es, alle wesentlichen Details für die Entscheidungsfindung bereitzustellen und zu berücksichtigen, zum Beispiel die getesteten Bauteile, die Zielwerte des Tests oder Vergleiche mit anderen Produkten und Entwicklungsständen. Folglich können die Entscheidungen einfach dokumentiert werden und sind jederzeit reproduzierbar.

Mit »Engineering Intelligence« wird eine Methode für die Produktentstehung beschrieben, die mit Hilfe leistungsfähiger Software-Technologien der Erfassung, Weiterverarbeitung, Analyse und Präsentation von Daten, Informationen und Wissen im Ingenieurs- umfeld dient. In die Bewertung eines Produktes fließen dadurch nicht nur Informationen aus CAE-Ergebnissen ein, sondern unter anderem können auch Testergebnisse, historische Daten, Fachwissen und Kosten ermittelt und in die Betrachtung mit einbezogen werden. Die daraus resultierenden Indikatoren helfen, bessere und einfachere Entscheidungen für die Produktentwicklung zu treffen und somit die gesamte Leistungsfähigkeit eines Unternehmens zu verbessern.

Altair Engineering, ein Spezialist von anwendungsübergreifenden CAE-Technologien, bietet Ingenieuren und Entwicklungsleitern die EI-Lösung HiQube an. Die Lösung kommt aus dem BI-Bereich und kann – dank seiner flexiblen, multidimensionalen Struktur und der hervorragenden technischen Diagrammvielfalt sowie der vielfältigen Analysemöglichkeiten – auch sehr gut für EI-Aufgaben verwendet werden. Die Ergebnisse und Berichte können mit HiQube direkt auf einem Webserver veröffent- licht werden.

Durch den Einsatz einer EI-Lösung wie HiQube sind alle Projektbeteiligten in der Lage, sich jederzeit über den aktuellen Stand der Leistungsindikatoren sowie potentieller Produktrisiken zu informieren. Sie können sich Einsicht in die Details verschaffen und Problembereiche isoliert betrachten. Das übergreifende Ziel der Datenauswertung mit HiQube ist es, das Ineinandergreifen der einzelnen Entwicklungsprozesse zu analysieren und zu optimieren, um eine möglichst schnelle Markteinführung von leistungsfähigen und qualitativ hochwertigen Produkten zu garantieren. -fr-

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