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Neues/InteressantesProSTEP iViP Symposium mit Teilnehmerrekord

Einen Teilnehmerrekord verzeichnete das unter dem Motto »Vitality of Standards – Service Orientation for Dynamic Enterprises« stehende elfte ProSTEP iViP Symposium am 9. und 10. April 2008 in Berlin. Dazu beigetragen haben zum einen die Ausweitung des Programmangebotes sowie die erstmals angebotenen Themensessions zu ausgewählten Themen wie Sicherheit oder Mechatronik, aber auch die Öffnung hin zu anderen Fachbereichen und Industriesegmenten.

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Neues/Interessantes: ProSTEP iViP Symposium mit Teilnehmerrekord

Mehr als 450 Teilnehmer – ein Plus von 25 Prozent – aus 146 Unternehmen und Organisationen in 16 Ländern waren gekommen und verfolgten insgesamt 43 Vorträge. Auch das Angebot der vier Workshops zu Themen wie Serviceorientierte Architektur (SOA) oder Requirements Management wurde intensiv genutzt. Von 21 auf 27 kletterte die Zahl der IT- und Dienstleistungsanbieter in der begleitenden Ausstellung.

Guus Dekkers, CIO der Automotive Divisions bei Continental, gab einen Erfahrungsbericht über einen der bisher größten Zusammenschlüsse in der automobilen Zulieferindustrie, der aus Siemens VDO und Continental 2007 einen Konzern mit einem Umsatz von mehr als 25 Milliarden Euro und 140.000 Mitarbeitern gemacht hat. »50 Prozent der bei Zusammenschlüssen erwarteten Einsparungen und Synergieeffekte werden durch IT erst ermöglicht, auch wenn sie nicht allein dadurch zu erreichen sind. Aber 75 Prozent der im Zusammenhang mit einem Merger auftretenden Integrationsprobleme betreffen gerade die Integration der IT«, berichtet Guus Dekkers. Seine Empfehlungen lautet: Erst die Daten harmonisieren, dann die Funktionen. Kein Monsterprojekt planen, sondern lieber weniger perfekte, aber wirksame Zwischenlösungen und dafür sorgen, dass das Geschäft gut weiterläuft. Bei Continental war die neue Struktur in vier Monaten implementiert. Die Suche nach der nächsten Generation technologischer und organisatorischer Ansätze geht weiter. Die Rede von Alfred Katzenbach, Direktor IT Management Research and Development der Daimler AG und Vorstand des ProSTEP iViP Vereins stand unter dem Titel »Engineering IT Goes SOA«. Er formulierte: »Wir machen bei Daimler kein SOA-Projekt. Wir formulieren Leitlinien und bauen ein Rahmenprogramm auf, an dem sich künftige Projekte orientieren müssen.« Die Kunst wird in der Beschränkung auf das Machbare bestehen. Bei Daimler sind für 15 verschiedene Rollen Arbeitsplätze als ‚Common Engineering Clients’ geplant. Ein Engineering-Service-Bus sorgt dann für die Belieferung des Arbeitsplatzes mit den Services, die für die jeweilige Rolle, etwa des Gesamtfahrzeugkonstrukteurs, zum Beispiel Input aus unterschiedlichen Systemen beschaffen.

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Die Abschlussrede hielt Professor Martin Eigner, Universität Kaiserslautern und Vorstand des ProSTEP iViP Vereins: »Das Leitprojekt integrierte Virtuelle Produktentstehung (iViP) aus dem Jahr 1998, dem der Verein einen Teil seines Namens verdankt, verpflichtet eigentlich zu einem Folgeprojekt. Es sollte darin bestehen, alle bisher entwickelten Ansätze zu einem einzigen, umfassenden Forschungsansatz zu verbinden.« Mit dem Großprojekt – Arbeitstitel »Holistische Optimierung der Produktentstehung (HOPE)« – soll die Nutzung von Engineering-IT auch in die Breite der kleinen und mittelständischen Unternehmen getragen werden. »Die Optimierung der Prozesse kann nur erfolgreich sein, wenn sie nicht zwischen den Großserienfertigern und ihren kleineren Partnern steckenbleibt, weil die modernen Methoden dort nicht oder nur in geringem Umfang unterstützt werden«, betonte Professor Eigner. -fr-

ProSTEP iViP Verein, Darmstadt Tel. 0 61 51/92 87 – 0, http://www.prostep.org

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