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Neues/InteressantesMit Mehrkörpersimulation in die Pole Position

Der italienischen Rennwagen-Spezialist und Kleinstserienbauer von individuellen Straßen-Sportwagen, Picchio, setzt für die Entwicklung schneller Rennwagen auf die Mehrkörpersimulation mit der Software LMS Virtual.Lab Motion. Besonders das Fahrverhalten und die Manövrierbarkeit profitieren von optimal abgestimmten Fahrwerken.
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Neues/Interessantes: Mit Mehrkörpersimulation    in die Pole Position

Ein Blick unter die Haube ist nur selten erlaubt. Kein Wunder, denn darunter verbergen sich viele konstruktive Feinheiten, die einen Rennstall zum Sieger machen. Moderne CAD/CAM- und Simulationstechniken haben hier schon lange Einzug gehalten, um den Vorsprung zu den Konkurrenten zu sichern.

Der italienische Rennwagenhersteller Picchio S.p.A. setzt beispielsweise zur Entwicklung von Fahrwerken für Rennfahrzeuge auf die Mehrkörpersimulationssoftware LMS Virtual.Lab Motion. Mit ihrer Hilfe entstehen Fahrzeuge mit geschlossenem Cockpit für die Grand-Am und Daytona Serien. Als Teil einer strategischen Geschäftsfelderweiterung nutzt Picchio die Software außerdem zur Entwicklung individueller, leistungsstarker Straßen-Sportfahrzeuge. Picchio hat sich als ernstzunehmender Wettbewerber im Rennsport etabliert. Nun besteht die Herausforderung darin, die Konkurrenzfähigkeit der Fahrzeuge weiter zu steigern. So sollen die Fahrzeuge durch die Optimierung der Fahrwerksabstimmung auf verbessertes Fahrverhalten und verbesserte Manövrierbarkeit auf der Strecke leistungsfähiger werden.

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Immer schneller, immer besser

Ein weiteres Projekt ist die Feinabstimmung für die zukünftigen GT-Sportwagen, die das Fahrgefühl und die Fahrdynamik eines Rennwagens mit der Sicherheit eines Straßenfahrzeugs kombinieren sollen. »Wir waren mit dem bloßen Einsatz von Prototypentests bei der Entwicklung optimal abgestimmter Fahrwerke an gewisse Grenzen gestoßen«, erläutert Picchio-Chefentwickler Christian Stronati. »Uns fehlte ein Weg, die optimale Konstruktion herauszuarbeiten, ohne übermäßig viele Prototypen bauen und testen zu müssen. Der nun für uns logische Schritt besteht im Einsatz der Mehrkörpersimulation, um das Fahrverhalten zu berechnen. So können wir zahlreiche Iterationsschleifen bei der Fahrwerksentwicklung durchlaufen und trotzdem kritische Auslegungsparameter treffen.«
Nach umfassenden Vergleichen implementierte Picchio LMS Virtual.Lab Motion zur Simulation des Fahrverhaltens und des Handlings von Gesamtfahrzeugen. Die Software verfügt über eine besondere Oberfläche zur Modellierung von Vorder- und Hinterachsaufhängungen, einschließlich flexibler Bauteile, wie Federn, Führungsbuchsen oder Dämpfer. Ein weiterer Vorteil der Software ist der bequeme, direkte Import von Aufhängungsgeometrien aus dem im Haus Picchio eingesetzten CAD-System Pro/Engineer in LMS Virtual.Lab Motion hin.

»Mit LMS Virtual.Lab Motion können wir Fahrzeugmodelle über eine virtuelle Teststrecke fahren lassen, um deren Fahrverhalten detailliert zu analysieren. Gleichzeitig lassen die detaillierten Fahrdynamikmodelle die Darstellung der Kurven für Kräfte, Beschleunigungen und anderer wichtiger Parameter zu. So können wir die Fahrwerksabstimmung optimal auslegen, indem wir die Modifikation zentraler Bauteile, wie etwa der Stoßdämpfer, auf die Verwendbarkeit im Fahrzeug untersuchen.« -sg-

LMS Deutschland, München Tel. 089/548495-0, http://www.lmsgermany.com

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