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Neues/InteressantesCAD-Systemwechsel mit Struktur


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Neues/Interessantes: CAD-Systemwechsel   mit Struktur
Die Migration von CAD-Modellen mit Historie und Parametrik ist eine wichtige Vorraussetzung für die reibungslose Integration eines neuen CAD-Systems in die Produktentwicklung. Wie Beispiele aus der Praxis jüngst beweisen, sind gerade hier die Einsparungspotentiale durch Konver- tierungswerkzeuge enorm.

Die strategische Entscheidung für den Einsatz eines moderneren, leistungsfähigeren und einfacher zu bedienenden CAD-Systems und die damit erreichbaren Kosteneinsparungen sowie die Steigerung der Produktivität ist vor dem Hintergrund immer komplexer werdender Produkte, höherer Variantenvielfalt und steigendem Kostendruck heute ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Beim Umstieg auf das neue System steht vor allem die lückenlose Migration der existierenden 3D-Modelle ganz oben auf dem Wunschzettel. In der Praxis war die Neuerzeugung der Modelle nicht selten die einzige Möglichkeit, um die Daten mit Historie und Parametrik für das neue System verfügbar zu machen. Hierbei werden beträchtliche Summen in die stumpfe Reproduktion bereits vorhandener Konstruktionen gesteckt welche die erhofften Kosteneinsparungen durch das neue CAD-System teilweise wieder zunichte machen.

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Historie, Parametrik und Struktur

Der Softwarehersteller und Konvertierungsspezialist CoreTechnologie hat im Rahmen einer Migration im Anlagenbau bei einem der größten deutschen Automobilzulieferer die Einsparungspotenziale durch den Einsatz seiner intelligenten Softwarelösung 3D-Evolution aufgezeigt.

Die Aufgabenstellung lautete hierbei V4-Modelle mit Historie und Parametrik sowie Dito-Struktur in parametrische Modelle und Baugruppenstruktur für Solidworks umzuwandeln. Da die V4-Konstuktionshistorie eher einer horizontalen CSG-Baumstruktur gleicht, führt der Universalkonverter zunächst die Linearisierung der Historie durch, wobei die zahlreichen Boolschen Operationen in sequentiell aufeinander folgende Solidworks Standardfeatures wie linear ausgetragene Aufsätze und Schnitte, Bohrungen und rotierte Schnitte et cetera umgeformt werden. Die Optimierung wird hierbei im Kernel der Konvertierungssoftware durchgeführt und erlaubt so zielgerichtet eine adaptive Konvertierung der Modelle für die verschiedenen CAD-Systeme wie beispielsweise auch Unigraphics, Catia V5 und Pro/E. Dieser wichtige Schritt stellt sicher, dass die Modelle im Zielsystem problemlos weiterbearbeitet werden können denn der Konstrukteur findet auch nach der Konvertierung eine sinnvolle dem Zielsystem entsprechende Historie vor.

Nativschnittstellen bieten Vorteile

Die Anpassung der Baugruppenstruktur, das heißt die Umwandlung einer so genannten Catia V4 Dito-Struktur einer monolithischen .model- oder .exp-Datei in eine typische Solidworks Baugruppenstruktur mit externer Referenz, das heißt .sldasm- und .sldprt-Dateien unter Beibehaltung der Bauteil- und Baugruppennamen war ein weiterer Knackpunkt. Auch diese Umwandlung führt der speziell für die Datenkonvertierung konzipierte 3D-Evolution Kernel durch. Durch den Einsatz von Nativschnittstellen, die außer dem B-REP, also den Solids, auch die kompletten Informationen zur Historie und Parametrik auslesen haben, bieten außer ihrer außerordentlichen Lesegeschwindigkeit auch den Vorteil, dass lückenlos alle Informationen übernommen werden, die auch dem ursprünglichen CAD-System zur Verfügung standen. Nach Untersuchungen des Softwareherstellers ist diese Technologie dem Einsatz der CAD-System API zur Extraktion der Daten in Sachen Geschwindigkeit und Qualität weit überlegen.

Die Automatisierung, Qualitätssicherung und Integration des Prozesses realisiert CoreTechnologie hierbei mit der gleichen Konsequenz. Der Enterprise Batchmanager bietet durch sein Web-Interface allen Anwendern im Firmennetzwerk die Möglichkeit Konvertierungsaufgaben in eine zentrale Bearbeitungsliste zu stellen. Weiterhin wird das gesamte System in das bereits vorhandene Produkt zum Datenaustausch integriert, so dass eine flexible Nutzung der vorhandenen Lizenzen erreicht wird. Der Automatikbetrieb wird mit der höchstmöglichen Prozesssicherheit hierbei erst durch den geometrischen Modellvergleich möglich, welcher die Gleichheit der entstandenen Modelle dokumentiert.

Das Compare Modul vergleicht nach der Konvertierung die Form zweier 3D-Modelle, wobei das Programm Formunterschiede, die eine benutzerdefinierte Toleranz überschreiten, protokolliert und auf dem Modell, das heißt in einem speziellen 3D-Evolution Viewer- format, anzeigt.

Kostenvorteil bei Datenübernahme

Hierbei werden Modelle die Unterschiede aufweisen automatisch aussortiert und können später manuell korrigiert werden. Allerdings ist dies nicht oft der Fall, da gerade bei typischen Modellen des allgemeinen Maschinenbaus etwa eine 95-prozentige Erfolgsquote beim automatischen Aufbau der Features erreicht wird.

Der Anwender wird durch eine entsprechende E-Mail mit angehängter Protokolldatei über den Status seiner Konvertierungsjobs informiert. Werkzeuge, wie die Software 3D-Evolution helfen im Falle eines Systemwechsels Zeit und Geld einzusparen.

Ein Rechenbeispiel: Nimmt man ein typisches Modell dieses speziellen Unternehmens mit rund 80 Konstruktionselementen (Features), wird für die vollständige manuelle Neuerzeugung und Überprüfung ein Zeitbedarf von rund 16 Stunden genannt. Bei 40.000 bis 50.000 existierenden Modellen, mit 2 bis zu 100 Konstruktionselementen je Modell, kann man schnell ausrechnen wie teuer eine Migration ohne den Einsatz der Konvertierungs- software käme. -sg-

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