smart engineering - Industrie 4.0 aus einer Hand
Home> Market> News> Archiv> Live-Demo zeigt spanabhebenden Roboter

MesseLive-Demo zeigt spanabhebenden Roboter

Roboter können inzwischen zum Schruppen, Vorschlichten und sogar zum Schlichten verwendet werden. Im Zusatzprodukt Robotmaster zur CAD/CAM-Software Mastercam fließt deswegen das Know-how von Roboter- und NC-Programmierung zusammen. Auf der EMO soll das Ergebnis live von einem Kuka-Fräsroboter gezeigt werden.
sep
sep
sep
sep
Messe: Live-Demo zeigt  spanabhebenden Roboter

Klar: Die kommende Version X6 der CAD/CAM-Lösung des amerikanischen Softwareherstellers CNC Software – insbesondere deren neue Bearbeitungsstrategien – wird der deutsche Distributor Intercam in Hannover vorstellen. Allerdings könnte ihr eine Zusatzsoftware – Robotmaster des kanadischen Partners Jabez Technologies – die Show stehlen. Weil die Investitionen in CNC-Maschinen und Werkzeuge einen großen Kostenfaktor darstellen, könnte man zukünftig alternativ auch Roboter für die spanabnehmende Bearbeitung verwenden. Technologische Fortschritte sowohl bei der Steuerungssoftware als auch der Hardware ermöglichen modernen Robotern höhere Geschwindigkeiten, eine große Genauigkeit sowie Stabilität und Zuverlässigkeit.

Anzeige

Kosten- und zeitintensive Vorgänge wie Schruppen und Vorschlichten lassen sich mit einer robotergestützten Fertigungslösung gegebenenfalls kostengünstiger verwirklichen. Anschließend kann auf herkömmlichen CNC-Maschinen die endgültige Schlichtbearbeitung durchgeführt werden. Das Resultat: Genaue Oberflächen hoher Qualität. Der Roboterspezialist Kuka bietet beispielsweise mit seiner Steuerung KR C4 einen neuen Bewegungsplaner mit der Option, per CAD/CAM-Software generierte G-Code-Programme ablaufen zu lassen. Damit soll ein Fertigungsbetrieb mit Hilfe eines Roboters fast jedes Material – mit Ausnahme extrem harter Werkstoffe – präzise bearbeiten können.

Bei der Erzeugung von Offline-Programmen ist ein 6-achsiger Roboter aber eine Herausforderung: Singularitäten, Reichweiten- und Gelenkgrenzen, Nachlaufwege, Kollisionen und vieles mehr müssen berechnet werden, um fehlerfreie Roboterprogramme zu generieren. Ein durch herkömmliche CAD/CAM-Frässoftware erzeugtes G-Code-Programm funktioniert deswegen nicht so einfach auf einem Roboter – jedenfalls nicht ohne zeitraubende, manuelle Änderungen mit Hilfe einer zusätzlichen Robotersimulations-Software. An dieser Stelle kommt Robotmaster ins Spiel: Die Software liefert Tools, um ohne großen Aufwand Roboterprogramme zu erzeugen und zu optimieren. Singularitätszonen, Kollisionen mit dem Roboter, dem Werkzeug oder Werkstück könnten so ausgeschlossen werden, betont der Hersteller. Und genau so wie bei der Fräsbearbeitung lassen sich über ein Optimierungs-Tool von Robotmaster optimierte Bahnkurven generieren. Roboterhersteller wie Kuka Roboter oder Stäubli Robotics sind deswegen mit an der Entwicklung beteiligt.

Dass das alles wirklich funktioniert, will man auf der EMO unter Beweis stellen: Der europäische Robotmaster-Distributor Intercam SA will dazu gemeinsam mit dem deutschen Vertriebspartner Unicam Software die Bearbeitung per Kuka-Fräsroboter mit der neuen KR-C4-Steuerung live auf dem Mastercam-Stand zeigen. -co-

Intercam-Deutschland GmbH, Bad Lippspringe Tel. 05252/98999-0, http://www.mastercam.de EMO: Halle 25, Stand J26

Diesen Artikel …
sep
sep
sep
sep
sep

Weitere Beiträge in dieser Rubrik

Arbeitswelt 4.0: Keiner für Alle - Alle für Keinen

Arbeitswelt 4.0Keiner für Alle - Alle für Keinen

Teamwork, Kollaboration, Netzwerken: Willkommen in der Arbeitswelt 4.0, so zumindest die gängige Vorstellung. Dass dies nicht unbedingt der Realität entspricht, zeigt eine neue Studie des Büroexperten Sharp Business Systems, in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Censuswide.

…mehr
Cebit 2015: Digitalisierung der Wirtschaft im Fokus

Cebit 2015Digitalisierung der Wirtschaft im Fokus

Vom 16. bis 20. März 2015 verwandelt sich Hannover wieder zum Mekka der IT-Branche. Im Fokus des weltweit bedeutendsten IT-Events steht in diesem Jahr die fortschreitende Digitalisierung der Wirtschaft.

…mehr

Product Lifecycle ManagementPLM – Quo vadis?

Es muss inzwischen gute zehn Jahre her sein, dass mir das erste Mal der Begriff Product Lifecycle Management (PLM) begegnete. Damals diskutierte ich mit IBM-Leuten, was das eigentlich sein soll, und auf einer UGS-Pressekonferenz kam es fast zum Eklat, als der damalige Geschäftsführer den Journalisten dieses neue Thema schmackhaft machen wollte.

…mehr
CAD/CAM-Software: 30 Jahre CAD/CAM aus Deutschland

CAD/CAM-Software30 Jahre CAD/CAM aus Deutschland

Der deutsche CAD/CAM-Software-Entwickler, die Schott Systeme GmbH aus Bayern, feiert Jubiläum: Zur Euromold 2014 in Frankfurt werden die Münchner auf 30 Jahre der Produkteinführung ihrer CAD/CAM- und IT-Software Pictures by PC zurück blicken können.

…mehr
Fachmesse Euroblech: Viel mehr als Blech

Fachmesse EuroblechViel mehr als Blech

V
om 21.-25. Oktober 2014 trifft sich die blechbearbeitende Industrie wieder in Hannover zu ihrer weltweit größten Branchenfachmesse, der Euroblech. Insgesamt 1.411 Aussteller aus 41 Ländern haben derzeit ihre Standfläche fest gebucht und belegen acht Hallen auf dem Messegelände.
…mehr
Anzeige
Anzeige

Anzeige - Highlight der Woche

COSCOM Digital-PROZESS Meetings

Einladung zu COSCOM Digital-PROZESS Meetings

Mehr Profit vor dem Span! COSCOM connected …

… Manufacturing: CNC-Prozesse optimieren!

… Tool-Management: Rüstprozesse beschleunigen!

… Prozess-Management: Durchgängige Daten bis an die Maschine!

Aktuelle Termine und Orte hier

Anzeige - Highlight der Woche

Aras Whitepaper: Internet of Things - Kontext statt Chaos


Hier stellt Ihnen das Unternehmen Aras das Highlight der Woche vor.

White Paper jetzt kostenlos herunterladen!

Mediadaten 2018

Anzeige

White Papers auf smart engineering


In unserer neuen White Paper Sektion finden Sie lösungsorientierte White Paper unserer Partner zu IT-Standards, Anwendungshinweisen, Leistungsübersichten uvm. Jetzt kostenfrei downloaden.

Künstliche Intelligenz: Forschungsroboter “Roboy“ und Martina Mara

Video- Künstliche Intelligenz: Forschungsroboter “Roboy“ und Martina Mara


Welche Wirkung hat der Anblick von Robotern auf Menschen? Mit dieser Frage befasst sich das Team um Professor Markus Appel vom Campus Landau in einem aktuellen Forschungsprojekt. Mit ihrer Studien wollen die Forscher herausfinden, inwieweit wir Menschen künstliche Intelligenz als helfende Hand im Alltag akzeptieren oder ablehnen.

smart engineering in Social Networks

smart engineering Newsletter

smart engineering Newsletter kostenfrei abonnieren

Unser Newsletter informiert Sie über die wichtigsten Neuigkeiten, Produktentwicklungen und Trends aus der Branche. Jetzt kostenlos registrieren.

SCOPE Newsticker