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CAD-CAM-NachrichtenSolidWorks 2009 erhöht die Arbeitsgeschwindigkeit

Mit SolidWorks 2009 soll der CAD- Anwender sich noch mehr auf seine Konstruktionsaufgaben konzentrieren können, ohne sich um die Systemmechanismen kümmern zu müssen. Weitere Schwerpunkte der Software-Entwickler lagen auf der Beschleunigung der Konstruktion-stätigkeit sowie auf der Erhöhung der Qualität der Konstruktionsergebnisse.
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CAD-CAM-Nachrichten: SolidWorks 2009 erhöht die Arbeitsgeschwindigkeit

Die verbesserte Benutzeroberfläche unterstützt eine flexible Gestaltung der Visualisierungsmöglichkeiten, unter anderem durch den Einsatz von Breitbildmonitoren und den Anschluss von mehreren Bildschirmen. Eine neue Lupenfunktion erleichtert den schnellen Wechsel zwischen der Übersichtsdarstellung und einer beliebigen Detailansicht, ohne jeweils auf die Zoom-Funktion zurückgreifen zu müssen. Weiterhin wurde der Arbeitsbereich optimiert, indem der BefehlsManager und PropertyManager jetzt variabel positioniert werden können. Zusätzlich wird ein schnellerer Datenzugriff unterstützt, um die Auswahl und Bearbeitungsmöglichkeiten der verschiedenen Konstruktionselemente zu vereinfachen.

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Intuitive Bearbeitung mit wenigen Mausklicks

Zu den verbesserten Skizzenwerkzeugen gehören die Funktionen zur schnellen Konstruktion eines Langloches sowie zum Dehnen von mehreren Skizzenelementen, die in durch einfache Selektion einer Gruppe zusammengefasst werden, so dass die Anzahl der Mausklicks und damit die Bearbeitungszeit spürbar reduziert werden kann. Zur Erzeugung einer Langlochskizze muss der Anwender keine einzelnen Linien und Kreisbogen skizzieren und keine entsprechenden Zwangsbedingungen zuweisen, sondern nur noch einige wenige Punkte beziehungsweise Maße definieren. Bei den Modellierungsfunktionen ermöglicht Instant3D eine schnelle, intuitive Bearbeitung mit wenigen Mausklicks durch Klicken und Ziehen. Instant3D kann nun auch für Schweißkonstruktionen und das Bearbeiten von internen Skizzenkonturen verwendet werden. Außerdem wurde das Spiegeln von Geometrien vereinfacht. Im Zusammenhang mit aktivierten Schnitten können jetzt mehrere Schnittebenen gleichzeitig benutzt werden, so dass gleichzeitig unterschiedliche Aspekte einer Konstruktion berücksichtigt werden können. Die Leistungsverbesserungen beim Bearbeiten von Baugruppen mit 5.000 bis 100.000 Komponenten betreffen die Fensterauswahl, die Modifikation von Unterbaugruppen, das Hinzufügen und Verändern von Verknüpfungen und das Arbeiten mit Zeichnungen. Ferner können jetzt auch Baugruppen erzeugt werden, die größer als ein Kilometer sind.
Mit der neuen SpeedPak-Technologie lässt sich eine vereinfachte Version einer komplexen Baugruppe erstellen, ohne dass Referenzen verloren gehen. SpeedPak verwendet nur einige Teile oder Flächen einer Baugruppe, so dass Dateien schneller geöffnet werden, der Speicherbedarf geringer ist und Vorgänge schneller ablaufen. Mit einer solchen reduziert dargestellten Baugruppe lassen sich auch Bewegungsstudien durchführen. Eine weitere Neuheit ist das Generieren einer Stückliste direkt in einer Baugruppe, ohne vorher erst eine Zeichnung erstellen zu müssen.

Feder-Nut-Befestigung für Kunststoffteile

Verbesserte Modellierungsfunktionen stehen jetzt auch für die Anwendungsbereiche Schweißen, Kunststoffteile und Blechbearbeitung zur Verfügung. Bei der Erstellung von Schweißkonstruktionen kann nun eine Gruppe von zusammengehörenden Segmenten in einem Strukturbauteil zusammengefasst werden, um anschließend alle Segmente gemeinsam zu modifizieren, zum Beispiel bezüglich der Eckenbehandlung. Ferner lassen sich zwischen den Schweißkonstruktionssegmenten Schweißabstände einfügen, um den Platz für die Schweißnähte zu schaffen. Dadurch stehen die Schnittlängendaten automatisch zur Verfügung.

Mit der neuen Funktion Feder-Nut-Befestigung können Kunststoffteile automatisch zueinander ausgerichtet und zusammengebaut werden. Außerdem lässt sich die Dicke einer Verstärkungsrippe an ihren Berührungspunkten mit dem restlichen Kunststoffteil jetzt einfacher festlegen. Bei der Blechkonstruktion mit SolidWorks 2009 ist das Hinzufügen von Kreuzknicken in Blechteilen, die zur Versteifung einer Konstruktion oder zum Beispiel zum Ableiten von Wasser oder anderen Flüssigkeiten dienen, schnell realisierbar. Die Darstellung des Kreuzes definiert für den Blechfertiger genau die Position, an der er den Kreuzknick anbringen soll.
Die Abstandsprüfung in SolidWorks 2009 überprüft den festgelegten Mindestabstand zwischen ausgewählten Komponenten in einer Baugruppe und informiert den Anwender, wenn dieser Abstand unterschritten wird. Ferner können über so genannte bestimmte Eigenschaften von Teilen und Baugruppen kontrolliert werden. Das System informiert auch in diesen Fällen den Anwender, falls die definierten Grenzwerte über- oder unterschritten werden. Für diese Kontrollen stehen Sensortypen für Masseneigenschaften (Masse, Volumen, Oberfläche), für Messungen (Bemaßung), für Interferenzen in einer Baugruppe sowie für Simulationsdaten (die Spannung, Dehnung und Verschiebung überprüfen) zur Verfügung.
Für SolidWorks und SolidWorks Simulation (früher Cosmos genannt) werden in der neuen Version dieselbe Benutzeroberfläche für Materialien und dieselben Materialien verwendet, unter anderem die physikalischen Eigenschaften, Standardschraffuren und Erscheinungsbilder. Ebenso lassen sich benutzerdefinierte Materialien in die Konstruktion und Simulation integrieren.

In SolidWorks Routing kann jetzt eine flache Darstellung einer Zeichnung einer elektrischen Leitung generiert werden, zum Beispiel von einem Kabel oder einem Kabelbaum. In den flachen Ansichten lassen sich dazugehörige Dokumentationsdaten integrieren, unter anderem Schaltungszusammenfassungen und Tabellen mit Stiftzuordnungen. Dabei werden die Tabellen automatisch positioniert, so dass die manuelle Tätigkeit auf ein Minimum reduziert werden kann. -fr-

SolidWorks Deutschland GmbH, Haar Tel. 0 89/61 29 56 - 0, http://www.solidworks.de

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