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Unternehmen„Offenheit und Investitionsschutz garantiert“

Die Bremer Contact Software, spezialisiert auf Lösungen für die kollaborative Produktentwicklung, und IFS, ein international tätiger schwedischer ERP-Hersteller mit deutscher Niederlassung, sind eine Partnerschaft eingegangen. Ziel ist das Anbieten eines integrierten Lösungsportfolios für das Product Lifecycle Management (PLM). Über die Hintergründe und die Vorteile für gemeinsame Kunden sprach der eDM-REPORT mit Contact-Geschäftsführer Karl Heinz Zachries und Wilfried Gschneidinger, CEO bei IFS Central Europe.
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Unternehmen: „Offenheit und  Investitionsschutz garantiert“

eDM: Was sind die Hintergründe, die zu dieser Partnerschaft führten?

Zachries: PLM-Installationen umfassen in der Regel sowohl CAD-, PDM- als auch ERP-Software als wichtige Kernkomponenten. Das reibungslose Zusammenspiel dieser Komponenten ist für eine PLM-Installation von größter Bedeutung. Aufeinander abgestimmte Produkte und Strategien der Software-Anbieter, die eine effektive Gesamtlösung ergeben, sind für den Anwender von größtem Nutzen.

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Gschneidinger: Zahlreiche Unternehmen wollen heute ihre CAD-Systeme hochintegriert in ihrer ERP-Umgebung nutzen. Contact bietet hierfür die ideale Plattform und wir sichern gemeinsam durch die Verbindung mit IFS Applications eine durchgängige Abbildung der Prozesse. Wir sind somit in der Lage, den Anwendern eine runde Lösung zur Abbildung des gesamten Produktlebenszyklus aus einer Hand zu bieten.

eDM: Was spricht aus Ihrer Sicht für diese Partnerschaft?

Zachries: IFS und Contact adressieren die gleichen Märkte und Unternehmenskategorien und wir sprechen die gleiche Sprache. Das heißt, wir kennen unsere Zielmärkte sehr genau und wissen, wo die Anforderungen der Kunden liegen beziehungsweise was erwartet wird. Mit IFS haben wir einen globalen Partner, der nicht nur aus technologischer Sicht hervorragend zu uns passt. Uns verbindet zudem die Philosophie, den Geschäftserfolg unserer Kunden langfristig zu sichern, indem wir bei der Entwicklung unserer Produkte auf Offenheit, Nutzen, Zukunftsfähigkeit und Investitionsschutz setzen.
Gschneidinger: Contact und IFS verbindet, neben der auf Langfristigkeit ausgerichteten Kundenorientierung und den vergleichbaren Zielgruppen und -branchen, eine führende technologische Basis. Durch diese Partnerschaft können wir nun unser eigenes, umfassendes Produktportfolio um erweiterte PDM- und PLM-Funktionalität ergänzen. Dies gibt uns und somit unseren Kunden die Sicherheit, langfristig einen verlässlichen Partner an der Seite zu haben.

eDM: Welche Anforderungen werden von Kundenseite gestellt?

Zachries: Wir erleben bei Ausschreibungen immer wieder, dass die Unternehmen Kompetenz einfordern. Das heißt, der Anbieter muss zum einen sein eigenes Geschäft sehr gut verstehen und zum anderen umfangreiche Erfahrung sowohl aus ERP- als auch PDM/PLM-Projekten mitbringen.

eDM: Die Anforderungen beziehen sich sowohl auf den Engineering-Bereich als auch auf die betriebswirtschaftliche Seite?

Zachries: Ganz genau. Man verlangt von uns natürlich keine ERP-

Lösung, aber man möchte ganz konkret wissen, wie eine integrierte Lösung aussehen würde. Der Interessent fordert ein transparentes Angebot mit Fokus auf Lösungen „aus einem Guss“. Wenn möglich soll es eine Lösung aus einer Hand sein. Eine große Rolle spielt für die Unternehmen auch der Investitionsschutz. Die Einführung von PDM- und ERP-Systemen bedeutet eine große Investition, da liegt es auf der Hand, dass man möglichst auf Nummer sicher gehen will.
Gschneidinger: Nun, uns geht es von der anderen Seite her ganz ähnlich. Unternehmen erwarten von uns eine umfangreiche ERP-Lösung, die alle betriebswirtschaftlichen Prozesse abdeckt. Dies beinhaltet auch häufig PDM- und PLM-Aspekte, welche durch eine Standard-ERP-Lösung nicht erfüllt werden können. Durch die Partnerschaft mit Contact können wir nun einen Schritt weiter gehen, und auch diese Aspekte zur Verfügung stellen. Der Anwender erhält damit eine runde Lösung aus einer Hand.

eDM: Was beinhaltet die Partnerschaft aus technischer Sicht? Wie wird das Zusammenspiel von PDM/ERP realisiert?

Zachries: Die technische Basis bildet der Einsatz unserer Contact Workspaces Technologie. Hiermit steht Konstrukteuren und Ingenieuren ein universelles CAD-Cockpit mit gewarteten Integrationen in alle gängigen CAD-Systeme zur Verfügung. Zu IFS Applications besteht eine sauber erarbeitete Schnittstelle. Die Synchronisation von Objekten zwischen PDM und ERP läuft über das Shared Object Management von CIM Database. Dadurch wird die Konsistenz der Daten sichergestellt. Eine so genannte ERP-Talk-Bibliothek stellt die objektorientierte Kommunikation von CIM Database zu IFS Applications her.

eDM: Das bedeutet in der Praxis …

Zachries: … dass nicht nur der einfache Datenaustausch von Artikeln und Stücklisten reibungslos funktioniert, sondern beispielsweise auch Dialogzugriffe auf das ERP-System möglich sind oder eine Installation mit mehreren Mandanten unterstützt wird.

eDM: Sie sprachen vorhin von Investitionssicherheit, welche Bedeutung hat dieser Begriff für die Unternehmen?

Zachries: Bis die Vorteile einer PLM/ERP-Installation zum Tragen kommt, ist ein zeitlicher und finanzieller Aufwand notwendig. Die Unternehmen möchten für solche Projekte das Risiko überschaubar halten und einen nachvollziehbaren Investitionsschutz erzielen. Dies können wir durch zwei leistungsstarke Anbieter mit etablierten Produkten garantieren. Die Schnittstelle zwischen unseren Systemen wird kontinuierlich weiterentwickelt und für die jeweils neuen Versionen von CIM Database und IFS Applications freigegeben. Auch das Thema Offenheit ist sehr wichtig. Wir können beispielsweise als neutraler PLM-Anbieter alle etablierten CAD-Systeme anbinden – auch in einer Multi-CAD-Umgebung.

Gschneidinger: IFS steht zu EINER Produktlinie, die das Kernelement unseres Geschäftes darstellt. Durch den Einsatz der neuen Standardschnittstelle IFS-Contact werden zum einen die Kosten der Erstimplementierung gering gehalten und zum anderen die langfristigen Betriebskosten deutlich reduziert, da es sich um keine kundenindividuelle Lösung handelt. Die langfristig ausgelegte Pflege und Weiterentwicklung dieser Standardschnittstelle sichert den Anwendern Kontinuität und somit Investitionssicherheit.

eDM: Herr Gschneidinger, IFS bietet seinen Kunden Datenmanagement auch mit „Bordmitteln“ als eigene Applikation an. Wo liegen hier die Unterschiede, wann kommen Contact-Produkte zum Einsatz?

Gschneidinger: Contact-Produkte kommen in der Regel dann zum Einsatz, wenn ein Anwender mehrere CAD-Systeme an unsere ERP-Lösung anbinden muss oder wenn er hohe Anforderungen im Bereich Konstruktion und Entwicklung hat, für die eine entsprechend spezialisierte Lösung benötigt wird.

eDM: Warum haben Sie sich für Contact als Partner entschieden?

Gschneidinger: Neben dem unerlässlichen technologischen Know-how war vor allem die Übereinstimmung in der Unternehmensphilosophie wichtig, konkret die Unterstützung der Kunden bei Sicherung ihres Geschäftserfolges durch stabile, zuverlässige Produkte, Lösungen und Dienstleistungen. Schließlich aber hat uns auch die führende Marktposition von Contact überzeugt.

eDM: Gibt es bereits erste gemeinsame Installationen beziehungsweise Kunden?

Gschneidinger: Ja, wir haben bereits in einem ersten Projekt die Integrationsschnittstelle erstellt und erfolgreich umgesetzt. Die Lösung ist seit einiger Zeit sehr verlässlich produktiv im Einsatz. Weitere Projekte sind in der Pipeline. -sg-

Contact Software GmbH, Bremen Tel. 0421/20153-0, http://www.contact.de

IFS Deutschland GmbH & Co. KG, Erlangen Tel. 09131/7734-0, http://www.ifsworld.com

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