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MessevorschauGefahr droht vor allem von Produktpiraten

Anfang September treffen sich Schiffbauer und -zulieferer wieder auf der SMM 2010, der 24. Internationalen Schiffbaufachmesse in Hamburg. Europäischen Unternehmen bieten sich Chancen vor allem auch im Offshore-Bereich. Hilfreich ist der Know-how-Vorsprung – den es zu halten gilt. Denn die maritime Branche muss sich erneut mit Freibeutern auseinandersetzen, den Produktpiraten.
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Messevorschau: Gefahr droht vor allem  von Produktpiraten

Zur SMM 2010 (Shipbuilding, Machinery & Marine Technology) erwartet die Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC) als Veranstalterin mehr als 50.000 Fachbesucher aus über 100 Ländern. Mehr als 2.000 Unternehmen aus 60 Ländern werden von 7. bis 10. September in Hamburg Entwicklungen aus allen Bereichen der maritimen Industrie zeigen. „Leitmotiv der Branche ist sicherlich ressourcenschonende und umweltfreundliche Technik“, sagt Dr. Reinhard Lüken, Generalsekretär des Dachverbandes der europäischen Schiffbauverbände (Cesa). Erstmals findet in diesem Jahr am 7. und 8. September auch der ‚Global Maritime Environmental Congress‘ (www.gmec-hamburg.com, Gmec) statt. Hier soll es darum gehen, konkrete Lösungen für eine ökologische und nachhaltige Schifffahrt zu erarbeiten und vorzustellen.

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Nach dem Abklingen der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise sieht Lüken eine zunehmende Konjunkturbrise für die maritime Branche, auch wenn die verstärkte Bestelltätigkeit global nicht gleichmäßig verteilt sei. „Der Schiffbaumarkt bleibt aber auch in Europa ein langfristiger Wachstumsmarkt.“ Nach Lükens Ansicht bieten europäische Unternehmen beispielsweise im Offshore-Bereich durch permanente Weiterentwicklung ‚regelmäßig‘ die besseren Produkte. Zum Schutz des geistigen Eigentums hat deshalb der Cesa vor drei Jahren die Initiative ‚Guardship‘ eingeführt. Das Problem des unrechtmäßigen Kopierens neuer Technologien und Produkte sei auch in der Schiffbau- und Schiffbauzulieferindustrie ‚riesengroß‘ und werde bisweilen immer noch unterschätzt, fährt Lüken fort. „Gerade in Zeiten, in denen sich Standarddesigns kaum noch verkaufen lassen, ist der Know-how-Vorsprung der alles entscheidende Faktor.“ Wer die Zukunft gewinnen wolle, dürfe sich beim Schutz geistigen Eigentums keine Nachlässigkeiten erlauben.

Hier knüpft auch das Schiffbau-Fachforum der Prostep AG an, das am 7. September parallel zur SMM in Hamburg stattfindet. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung steht das Thema ‚Information Security in the Shipbuilding and Offshore Industry‘. Unter anderem wird Rainer Glatz vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) erläutern, mit welchen Strategien man sich gegen Produktpiraten schützen kann. Dr. Wiegand Grafe vom Germanischen Lloyd wird den Teilnehmern erläutern, wie sich der Schutz des geistigen Eigentums durch effizientes Schiffs-Lifecycle-Management verbessern lässt. Außerdem erfahren die Teilnehmer etwas über die Lösungen für Informationssicherheit und Know-how-Schutz von Prostep. -co-

Hamburg Messe und Congress GmbH, Hamburg, Tel. 040/3569-0 www.hamburg-messe.de

Prostep AG, Darmstadt, Tel. 06151/9287-0 www.schiffbaufachforum.de

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