smart engineering - Industrie 4.0 aus einer Hand
Home> Artikelarchiv> Digital Factory als Präsentationsplattform für Prozesse

MessevorschauDigital Factory als Präsentationsplattform für Prozesse

Die Digital Factory als internationale Leitmesse der Hannover Messe (www.hannovermesse.de) hat sich innerhalb weniger Jahre zu einer der bedeutendsten Präsentationsplattformen für integrierte Prozesse und IT-Lösungen in der Prozess- und Fertigungsindustrie entwickelt. Zur Hannover Messe 2008, die vom 21. bis 25. April ihre Tore öffnet, erwarten die Veranstalter für die Digital Factory rund 250 Aussteller auf über 5.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in der Halle 17.
sep
sep
sep
sep
Messevorschau: Digital Factory als  Präsentationsplattform für Prozesse

Alles was die Industrie an IT-Werkzeugen benötigt, um Produkte zu entwickeln, zu produzieren, zu vertreiben und über die gesamte Lebensdauer zu begleiten, findet sich in konzentrierter Form auf der Digital Factory wieder. Die Kernbereiche sind Produktentwicklung (zum Beispiel PLM/CAD), Planung (zum Beispiel ERP/PPS), Produktion (zum Beispiel MES) sowie Service (zum Beispiel Servicemanagement, CRM), das heißt, insgesamt die Präsentation sämtlicher IT-Lösungen, die von der Produktidee bis zum Service benötigt werden. »Insbesondere die Mittelständler nutzen die Digital Factory auf der Suche nach Neuheiten, um innovative Produkte zu entwickeln und Kosten zu reduzieren«, betont Wolfgang Pech, Geschäftsbereichsleiter der Hannover Messe.
In diesem Jahr wird der Wandel von der Themenorientierung hin zur Lösungsorientierung deutlich feststellbar sein. Die Sonderausstellungen RapidX und myOpen- Factory sollen dazu beitragen, den Messebesuchern die Potenziale und Nutzwerte integrierter Technologien beispielhaft darzustellen. Außerdem werden nach dem beachtlichen Anfangserfolg im Jahre 2007 auch in diesem Jahr »Guided Tours« während der gesamten Messe angeboten.

Anzeige

»Das Konzept der Hannover Messe mit den Branchen- oder Schwerpunktmessen hat sich deshalb als erfolgreich erwiesen, weil den Ausstellern die nötige Aufmerksamkeit zuteil wird und die oft zitierten Synergieeffekte zwischen Software-Anbietern und Anwendern aus der Fertigungsindustrie auch tatsächlich eingetreten sind, bewiesen durch die sowohl quantitativ als auch qualitativ sehr positive Zahl der Messebesucher«, erklärt Jürgen Hasselbeck, Director Marketing bei Siemens PLM Software. »Dazu haben aus unserer Sicht nicht nur die begleitenden Veranstaltungen, wie Foren, sondern auch der Einsatz des VDMA und anderer Organisationen beigetragen«, ergänzt er.

Sonderschau RapidX

Mit der neuen Sonderschau RapidX setzt die Digital Factory Zeichen, denn Autodesk lässt mit Hubtex, einem Hersteller von Spezialgeräten der Flurfördertechnik, die vernetzte Produktentwicklung lebendig werden. An den einzelnen Stationen der Prozesskette werden unter der Moderation der NC Gesellschaft e.V. unter anderem die Partner Gotha Design und Marketing, CADEXperience, ICIDO, E&H Formtechnik Entwicklung, EOS und SolidCAM ihren aktiven Beitrag leisten.

Damit macht die Digital Factory einen weiteren Schritt hin zum Besucher, indem sie ihm nicht nur die umfassende Darstellung des IT-Angebotes für digitale Produktentwicklung und Produktion bietet, sondern zugleich die praktische Umsetzung solcher IT-Lösungen im Alltag der Industrie zeigt. Ziel ist die Darstellung des Engineering und der Fertigungsvorbereitung unter Einsatz moderner IT-Systeme, wobei gleich mehrere Anwendungsszenarien beleuchtet werden.

Ein Szenario beschreibt den Weg von der Designstudie eines Bedienpultes in einer Staplerkabine und des integrierten Lenkrades mit der Alias-Software über die 3D-Modellierung dieser Komponenten mit Autodesk-System Inventor bis zum Ergonomietest von Varianten mit der Virtual-Reality-Lösung von ICIDO auf der Powerwall. Dieses Szenario schließt auch die Kabelkonstruktion zwischen Steuergerät und Instrument mit ein. Das freigegebene CAD-Modell wird dann im STL-Format an EOS übergeben, um auf einer Rapid-Manufacturing-Maschine in der Losgröße 1 beispielsweise ein Speziallenkrad zu realisieren, weil aufgrund der gegebenen Anforderungen standardisierte Komponenten nicht einsetzbar sind.

Sonderschau myOpenFactory

Ausgelöst durch den VDMA- Infotag »myOpenFactory«, der sich an Entwickler und Vertriebsspezialisten deutscher ERP-Systemhäuser richtete, sind weitere ERP-Systemhäuser auf den myOpenFactory- Zug aufgesprungen. Nächster Treffpunkt der myOpenFactory-Community ist die Digital Factory in Hannover. Dort werden auf einem großen Partnerstand ERP-Hersteller und myOpenFactory-Anwender wie etwa das Unternehmen Festo sich gemeinsam dem interessierten Fachpublikum stellen.

In der von der SAP-Forschung initiierten »Future Factory Initiative« wird die zukunftsweisende Technologie von myOpenFactory zur Kommunikation innerhalb der Zulieferketten genutzt. Neben SAP engagieren sich die Unternehmen Hewlett Packard, Kaba GmbH, die Fraunhofer Gesellschaft und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz in der Future Factory. Aber auch weitere Firmen sind im Rahmen von myOpenFactory aktiv, unter anderem Psipenta, Infor, Proalpha und Siemens sowie ams.hinrichs+ müller, die AP, T-Systems und die Firma Ximantix. Weitere Informationen bietet die Web-Seite http://www.myopenfactory.org.

Guided Tours

Bei der Premiere der »Guided Tours« auf der Digital Factory 2007 ließen sich mehr als 150 Fachbesucher von den Experten des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA), der Trovarit AG und ihren Partnern den Weg weisen und verschafften sich einen objektiven Eindruck von jeweils vier Software-Lösungen. Durch den großen Erfolg bestärkt, bietet die Deutsche Messe den Service zur Digital Factory 2008 mit einem breiteren Themenspektrum an.

Renommierte Software-Experten und Marktkenner konzipieren das Führungsprogramm der themenspezifischen Touren mit dem Ziel, einen Überblick über die verschiedenen Lösungsansätze und Kompetenzschwerpunkte des Anbieter-Marktes zu geben. Während des 2,5-stündigen Rundganges begleiten die Tour Guides die Fachbesucher zu vier Ausstellern, die ihre Lösungen anhand vorgegebener Aufgabenstellungen präsentieren. Durch dieses einheitliche Skript sind die Lösungen optimal miteinander vergleichbar. Die gewonnenen Erkenntnisse können im Anschluss an die Tour mit dem Tour Guide und den anderen Teilnehmern in gemütlicher Runde diskutiert werden. Weitere Informationen zu den Guided Tours, zum Beispiel teilnehmende Aussteller, Aufgaben und Programm, sowie die kostenlose Anmeldemöglichkeit für Messebesucher sind unter http://www.it-matchmaker.com/guidedtours zu finden. -fr-

Diesen Artikel …
sep
sep
sep
sep
sep

Kontakt zur Redaktion

WEKA BUSINESS MEDIEN GmbH
Redaktion smart engineering
Julius-Reiber-Straße 15
64293 Darmstadt

Tel.: +49 6151 3096-1321
Fax: +49 6151 3096-4321

E-Mail: info@weka-businessmedien.de

Pressemitteilungen

Senden Sie uns Ihre Pressemitteilungen und Personalmeldungen zu, damit wir Ihr Unternehmen redaktionell berücksichtigen können und jederzeit auf dem neuesten Stand sind. Senden Sie uns Ihre Informationen einfach per E-Mail.

smart engineering Newsletter

smart engineering Newsletter kostenfrei abonnieren

Unser Newsletter informiert Sie über die wichtigsten Neuigkeiten, Produktentwicklungen und Trends aus der Branche. Jetzt kostenlos registrieren.

Anzeige
Anzeige