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MessevorschauAusstellungsfläche auf Rekordniveau

Vom 23. bis 25. November findet in Nürnberg die SPS/IPC/Drives statt, Fachmesse für Elektrische Automatisierung – Systeme und Komponenten. Mit 90.000 m² Ausstellungsfläche erreicht sie in diesem Jahr die Rekordmarke von 2008 und damit den Stand von vor der Wirtschaftskrise.
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Messevorschau: Ausstellungsfläche  auf Rekordniveau

Rund 1.300 Aussteller präsentieren dieses Jahr ihre Produkte und Dienstleistungen, etwa 60 mehr als im Vorjahr. Für Johann Thoma, Geschäftsführer des Messeveranstalters Mesago, „bestätigt die Ausstellerzahl den Aufwärtstrend in der Branche“, der in den letzten Wochen mit der Bekanntgabe der aktuellen Umsatzzahlen vieler Automatisierungstechnik-Anbieter deutlich wurde. Viele Anbieter haben für die SPS/IPC/Drives Produktpremieren angekündigt. Den hohen Wert der Veranstaltung belegt Mesago mit den Ergebnissen der letztjährigen Besucherbefragung, wonach 96 Prozent der Besucher auch dieses Jahr wieder kommen wollen. Auf den Wunsch der Besucher nach längeren Öffnungszeiten reagiert die Messeleitung wieder damit, dass die SPS/IPC/Drives dienstags und mittwochs wieder bis 19 Uhr geöffnet ist. Die meisten Aussteller sind an den gewohnten Stellen zu finden. Siemens ist jedoch in die Halle 2 umgezogen, um mehr Ausstellungsfläche zur Verfügung zu haben.

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Die Schwerpunkte der Hallen sind:

Halle 1, 2 und 4: Elektrische Antriebstechnik / Motion Control und Steuerungstechnik,

Halle 4A: Sensorik,

Halle 5: Mechanische Systeme und Peripherie und Steuerungstechnik,

Halle 6: Steuerungstechnik,

Halle 7: Sensorik und Steuerungstechnik,

Halle 7A: Sensorik und Software,

Halle 8, 9 und 10: Steuerungstechnik und Interfacetechnik.

Die diesjährigen Sonderthemen lauten „Energieeffizienz“, „Industrial Identification“ sowie „Safety and Security“ und sind unter anderem Thema der Vorträge im Kongress- und Forumsprogramm. Das Forum in Halle 4A organisiert der VDMA. Dort findet beispielsweise am Dienstag eine Podiumsdiskussion zum Thema: Standardisierung einer Schnittstelle zwischen Manufacturing Execution System (MES), also einem prozessnah operierenden Fertigungsmanagementsystem, und Automatisierung statt. Auf dem ZVEI-Forum in Halle 8 geht es in einer Podiumsdiskussion am Donnerstag beispielsweise um „Life Cycle Management für Produkte und Systeme der Automation − den neuen ZVEI-Leitfaden“. Anlagenautomatisierung, Elektrische Antriebe und Industrielle Kommunikation sind die Schwerpunkte des parallel zur Messe stattfindenden Kongresses. Erstmalig werden dabei zwei Young Engineer Awards für die besten Beiträge aus den Bereichen Automation und Drives verliehen.

Die Gemeinschaftsstände „wireless in automation“, „Open Source meets Industry“ und „AMA Zentrum für Sensorik, Mess- und Prüftechnik“ liefern den Besuchern einen schnellen Überblick zum jeweiligen Thema.

Wer sich von einem mechanisch geprägten Unternehmen zu einem Unternehmen mit mechatronischen Produkten und entsprechend geeigneten Prozessen weiter entwickeln muss, kann sich auf dem Stand von Mind8 über die mechatronische Variantenmanagementberatung informieren. Ziel ist es, Prozesse zu verschlanken, das Produktportfolio übersichtlich zu halten und ausufernde Varianten zu beherrschen. Um das Potenzial des Themas Variantenmanagement optimal nutzen zu können, ist eine ganzheitliche Betrachtung der Bereiche Vertrieb, Produktmanagement, Entwicklung, Auftragsbearbeitung, Controlling sowie Produktion im Rahmen einer Strategieberatung erforderlich, so das Stuttgarter Unternehmen. Durch eine bereichsübergreifende Ist-Analyse sowie definierte kundenindividuelle Soll-Prozesse können so Stellhebel gefunden werden, um die interne Komplexität zu beherrschen und langfristig zu senken. Auf dieser Basis realisiert Mind8 schließlich eine ganzheitliche durchgängige IT-Lösung. Die typischen Lösungen kombinieren dabei die Stärken von PDM-Systemen für die technische Welt mit den Stärken der ERP-Systeme für die kaufmännische Welt, um ein Gesamtoptimum für das Unternehmen zu erreichen. „Mind8 begleitet die Kunden bei diesem Veränderungsprozess, der schrittweise zu einer Erhöhung der Modularisierung, Standardisierung und Wiederverwendung führt. Dadurch setzen wir Ressourcen für zusätzliche Innovationen frei“, erklärt Dr.-Ing. Marco Litto, Mitglied der Geschäftsführung.

Um ein Drittel vergrößert hat sich der Eplan-Software & Service-Stand in Halle 7A, auf dem Anwender ihre Dokumentation per iPad einsehen oder per Industrie-Laptop die Anlagenwartung beschleunigen können. Präsentiert wird vor allem die neue Version 2.0 der Engineering-Lösung Eplan Electric P8, mit erweiterten Auswertungen und Artikelverwaltung, flexibler Klemmenprojektierung, PDF/A-Ausgabe und einem ausgeklügelten Revisionsmanagement. Mit der Lösung lassen sich Standardverbindungen jetzt als Single-Line-Darstellung erstellen – das spare kräftig Zeit, so Eplan. Neuerungen im Klemmleisten-Navigator beschleunigen die Projektierung von Mehrstockklemmen. Bereits in der Artikelverwaltung lassen sich Klemmen und Leistenzubehör detailliert definieren und sichern durch das Eplan-Gerätekonzept einen reibungslosen Engineering-Prozess. In Kombination mit den neuen Auswertungsfunktionen kann direkt an der Klemme die symbolische oder fotorealistische Darstellung im Klemmenplan gesteuert werden. Das spare Zeit im Engineering und schütze vor Fehlinterpretation in Inbetriebnahme und Wartung. Neu ist auch die Prüfart ‚Fehler verhindern‘. Damit schützen Anwender ihr Projekt aktiv vor Fehleingaben und sichern nachhaltig die Qualität der Maschinen- und Anlagendokumentation. Eine weitere Neuerung ist etwa die Volltextsuche in der Eplan-Artikelverwaltung.

Um elektronische Dokumentation in der Schaltschrankplanung geht es auch bei der Softwarelösung für das professionelle Engineering am PC Wscad Construction Center. Laut Anbieter sei es das ideale Werkzeug für Unternehmen, die einen hohen Automatisierungsgrad bei der Erstellung und Standardisierung elektrotechnischer Dokumentationen anstreben. Die Software unterstützt den Anwender bei der Auswahl der richtigen Betriebsmittel, dem Prüfen der Leistungen und Überwachen von Verdrahtungen. Wird etwa die Funktionseinheit Motorabgänge gewählt, stehen dem Projekteur nur noch die möglichen Motorabgänge und deren Optionen zur Verfügung. Diese werden nun Schritt für Schritt heruntergebrochen, bis der Abgang vollständig konfiguriert ist – ein wichtiges Kriterium, um Fehler auszuschließen. Durch die geführte Bedienung können Schaltpläne mit komplexen Funktionseinheiten einfach und ohne spezifische Detailkenntnisse der Funktionseinheiten erstellt werden. Dabei erfolgt eine starke Standardisierung der elektrotechnischen Dokumentation, was sich auf die Bauzeiten des Schaltschrankes und die Reaktionszeiten des Services positiv auswirkt. -mc-

SPS/IPC/Drives, Mesago Messemanagement GmbH, Stuttgart Tel. 0711/61946-0, http://www.mesago.de/sps

Mind8 GmbH & Co. KG, Stuttgart Tel. 0711/89536-0, http://www.mind8.com

Eplan Software & Service GmbH & Co. KG, Monheim Tel. 02173/3964-0, http://www.eplan.de

Wscad Electronic GmbH, Bergkirchen/Eisolzried Tel. 08131/3627-0, http://www.wscad.de

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