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Die ISO 50001 schnell im Griff

HANNOVER MESSE 2018Die ISO 50001 schnell im Griff

Sowohl Großbetriebe als auch Klein- und mittlere Unternehmen (KMUs) sind mittlerweile dazu verpflichtet, je nach Gesetzeslage – relevant sind etwa das Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) sowie die ISO 50001 – Audits und daraus abgeleitete Maßnahmen zur Einsparung von Energie umzusetzen.

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HANNOVER MESSE 2018: Die ISO 50001 schnell im Griff

Häufig bedeutet die Umstellung auf ein digitales Messsystem in vielen Betrieben jedoch einen hohen Aufwand: Vielerorts ist für die entsprechenden Geräte kein oder kaum Platz vorhanden, sodass größere Umbaumaßnahmen notwendig sind, bevor die Systeme installiert werden können. Die KBR GmbH bietet nun in Kooperation mit der EFEN GmbH eine einfache Lösung an: Wurden in einem Unternehmen die NH-Sicherungs-Lasttrenner verbaut, können diese mittels SILAS Smart Upgrade Kit schnell und platzsparend aufgerüstet werden. Damit kann der Energieverbrauch rund um die Uhr gemessen und überwacht werden. Auswerten lassen sich die Daten anschließend über die Energiedatenmanagement-Software visual energy von KBR, die durch neue Updates noch benutzerfreundlicher gemacht wurde. Über die Kooperation sowie die erweiterte Version von visual energy können sich Besucher auf der diesjährigen Hannover Messe informieren.

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Immer mehr Unternehmen erkennen, dass die Pflicht zur Erfassung von Energiedaten durchaus positive Auswirkungen haben kann – vorausgesetzt, ein Betrieb installiert ein Energiedatenmanagement. „Wenn die gemessenen Zahlen mit der notwendigen Kontinuität ausgewertet und daraus abgeleitete Maßnahmen entsprechend umgesetzt werden, können mitunter Energiekosten in hohem Maße eingespart und diese Mittel anderweitig investiert werden“, erklärt Karel Stolba, Produktmanager Energiedatenmanagement bei der KBR GmbH. Das Unternehmen bietet Produkte und Dienstleistungen an, die Betriebe beim nachhaltigen Energiemanagement unterstützen. „Während neu errichtete Unternehmen jedoch bereits im Vorfeld Platz für Zähl- und Messgeräte in die Planungen miteinbeziehen, haben ältere Werke unserer Erfahrung nach kaum Freiräume in der Elektroverteilung, um ein solches System in den laufenden Betrieb einzubinden.“

Kooperation ermöglicht einfache Erweiterung um Messstellen und Energiedatenmanagementsoftware
Einfacher verhält es sich bei Betrieben, die den SILAS NH-Sicherungs-Lasttrenner von der EFEN GmbH installiert haben: Dieser kann problemlos mit dem SILAS Smart Upgrade Kit erweitert werden, das bereits mit einem Wandler, Spannungsabgriff, Kommunikationsmodul sowie einer Datenschnittstelle ausgestattet ist. Dadurch lassen sich sowohl der Energieverbrauch als auch Auslastungskurven fortlaufend erfassen und auswerten – auf diese Weise können Daten und besondere Ereignisse für ein Jahr lang gespeichert werden. Zudem werden Wartungs- und Störmeldungen angezeigt. Zusätzlich lassen sich kundenspezifische Alarmfunktionen für alle elektrischen Werte einstellen. Die Programmierung und Datenkommunikation erfolgt über Modbus RTU oder CANopen; die Betriebsdatenerfassung, Updates und die Konfiguration sind über eine USB-Schnittstelle möglich. Für die Montage ist lediglich ein Handgriff notwendig: Der anschlussfertige Baustein wird unter dem NH-Sicherungs-Lasttrenner in der Primärstrombahn angeschlossen und ist innerhalb von wenigen Minuten betriebsbereit.

„Mit der reinen Datenerfassung ist es jedoch noch nicht getan“, erläutert Stolba. „Erst die genaue Analyse der Verbräuche lässt ein aussagekräftiges Bild darüber zu, wo Sparmaßnahmen eingeleitet werden können.“ Aus diesem Grund haben sich KBR und EFEN dazu entschlossen, eine Kooperation einzugehen. EFEN als Spezialist für Sicherheits-Schnittstellen in Energie-Verteil-Anlagen nach IEC-/DIN-Standard bietet ein großes Produktportfolio zur sicheren Installation und entwickelt das entsprechende Equipment, um die Systeme ohne großen Aufwand mit Mess- und Zählgeräten sowie einem Energiedaten-Managementsystem nachrüsten zu können. Die entsprechende Software zur Auswertung der Daten kommt von KBR: „Mit visual energy lassen sich die Verbräuche der einzelnen Medien wie Gas, Wasser und Strom bequem erfassen und visualisieren, sodass schnell ersichtlich wird, wann zum Beispiel überdurchschnittliche Lastspitzen entstehen“, so der Produktmanager. Leiten die Unternehmen aus diesen Daten die entsprechenden Maßnahmen ab, kann viel Energie und damit Geld eingespart werden.

Neue Updates verbessern Benutzerfreundlichkeit
Die Energie-Experten von KBR aktualisieren die Software regelmäßig und entwickeln Updates, die die Benutzerfreundlichkeit verbessern. So wurde bereits im letzten Jahr ein Dashboard-Designer integriert, der es ermöglicht, Diagramme und Graphiken mit Energiedaten zu verknüpfen. Diese Informationen können anschließend webbasiert im Unternehmen bereitgestellt werden – für die Erstellung sind keine Programmierkenntnisse notwendig. Das interne Entwicklungsteam von KBR erweiterte die aktuellste Software-Version nun um ein integriertes Menüsystem. Außerdem wurde bei den neuesten Updates dem Umstand Rechnung getragen, dass viele Programme nicht mehr ausschließlich am Rechner, sondern zunehmend auch von Mobilgeräten wie Tablets und Smartphones aus gesteuert werden: So verfügt visual energy nun über ein responsives Design, sodass es sich automatisch an die Formate von mobilen Endgeräten anpasst.

Im Zuge der Weiterentwicklung dieser Lösung setzt KBR auch Kundenwünsche um, welche die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern: „Bei einem After-Sales-Meeting mit Kunden, die die Software nutzen, kam die Idee auf, eine Heatmap zu integrieren, mit der sich Spitzenverbräuche in einem ausgewählten Zeitraum kompakt visualisieren lassen“, berichtet Stolba. „Das haben unsere Entwickler sofort in die Tat umgesetzt.“ Die aktuellste Software-Version inklusive der neuen Updates kann ab sofort von KBR bezogen werden.

Interessierte Besucher können sich im Rahmen der diesjährigen Hannover Messe am Stand der KBR GmbH in Halle 13, Stand E10 über das Energiedatenmanagement-System visual energy informieren. Dort stehen der Produktmanager Energiedatenmanagement, Karel Stolba, sowie Kollegen für erste Gespräche und Anfragen zur Verfügung. Am Stand der EFEN GmbH in Halle 13, Stand E81 informiert KBR zusätzlich über die Kooperation.

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