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Virtuelle Produkte erleben

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Messebericht: Virtuelle Produkte  erleben

Autos, Handys, Computer oder Möbel – die meisten Produkte entstehen heute virtuell am PC, bevor sie real gefertigt werden. Im Projekt Functional DMU (Digital Mock-Up) erweitern Forscher aus vier Fraunhofer-Instituten die digitale Produktentwicklung um neue Funktionalitäten. Erste Ergebnisse werden auf der Hannover-Messe am Fraunhofer-Gemeinschaftsstand Simulation in Halle 17, Stand D60 vorgestellt.

Computergestützte Versuchsmodelle gehören heute in der Produktion zum Alltag – doch lassen sich hier längst nicht alle Komponenten der Prozesskette darstellen. »Das Digital Mock-Up DMU ist ein virtuelles Modell, das die Produktstruktur und die lagerichtige Geometrie eines Produkts repräsentiert. DMU ist heute Standard in der virtuellen Produktentwicklung«, sagt Dr.-Ing. André Stork vom Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in Darmstadt. Das DMU und die dazugehörigen Softwarewerkzeuge berücksichtigen bisher allerdings nur die Geometrie der Produkte. »Heute sind allerdings immer mehr mechatronische Komponenten im Einsatz, die noch nicht komplett in die virtuellen Versuchsmodelle einfließen. Doch genau das ist es, was die Hersteller dringend brauchen. Gespräche mit Industriepartner haben gezeigt, dass diese Funktionalitäten ganz oben auf der Wunschliste der Unternehmen stehen«, erläutert Stork den Hintergrund des Projekts. »Sowohl die softwaretechnischen als auch die elektronischen und mechanischen Komponenten eines mechatronischen Produktes werden bei Functional DMU mit Hilfe unterschiedlicher Softwarepakete simuliert. Wir spielen die einzelnen Komponenten in ein Gesamtmodell ein. Dann lässt sich schnell erkennen, ob sie zusammen funktionieren oder ob es Sicherheitsprobleme gibt, etwa die Scheibe zu dick und damit zu schwer oder der Motor zu schwach ist«, sagt der Experte. Ganz besonders wichtig ist dabei, dass die Fachgebiete Mechanik, Elektronik und Softwareentwicklung eng zusammen arbeiten. Neben dem IGD bringen Experten aus weiteren Fraunhofer-Instituten ihr Wissen in das Projekt ein. Inzwischen gibt es bereits einen Demonstrator, an dem sich die Arbeitsweise von Functional DMU zeigen lässt. Einer davon – der virtuelle elektrische Fensterheber – wird auf der Hannover-Messe am Fraunhofer-Gemeinschaftsstand Simulation in Halle 17, Stand D60 zu sehen sein. Als nächstes planen die Wissenschaftler die Simulation eines Lenkungsprüfstands. Auch hier greifen mechanische, elektrische und Softwarekomponenten ineinander. -sg-

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Fraunhofer IGD, Darmstadt Tel. 06151/155-469, http://www.igd.fraunhofer.de

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