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MesseberichtDie Welt trifft sich in Hannover

Von der Messe zur Show: Auch dieses Jahr wird die Hannover Messe mit Super- lativen auftrumpfen. Die weltgrößte Industriemesse vereint nicht weniger als zehn Leitmessen über 1.000 themenspezifische Sonderveranstaltungen. Hier ein kleiner – und sicherlich unvollständiger – Leitfaden für den Messebesuch, der gerade in den Bereichen Konstruktion und Entwicklung eine Menge bietet.
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Messebericht: Die Welt trifft sich       in Hannover

Diese Messe »erschlägt« ihre Besucher schon von der ersten Minute an. Egal ob die Anreise per Bahn oder Auto stattfindet – an die Dimensionen des Messegeländes, das Gewusel der Menschenmassen und die vielfältigen optischen und akustischen Eindrücke muss man sich erst gewöhnen. Aber dann! Wer mit handfesten Informationen wieder abreisen möchte hat nur eine Chance: Gut vorbereiten und gezielt Stände und Ausstellungen ansteuern. Für Konstrukteure und Ingenieure dürften vor allem die Leitmessen Digital Factory und Research & Technology von Interesse sein, aber auch die Industrial Automation hat einiges zu bieten.

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Digital Factory – Halle 17

Die »Messe auf der Messe« hat sich in den vergangenen Jahren zum Branchentreff für PLM und industrielle IT-Lösungen entwickelt. Hier findet man alle IT-Systeme, die die Industrie benötigt, um Produkte zu entwickeln, zu produzieren und zu vermarkten. Wer durch die Hallen wandert, wird immer wieder mit Abkürzungen wie Product Lifecycle Cost (PLC), Product Lifecycle Management (PLM) oder Total Cost of Ownership (TCO) konfrontiert. Die Vielzahl der Abkürzungen ist enorm, hat aber vor allem eines gemeinsam: Der gesamte Lebenszyklus steht im Fokus der Betrachtung. Dabei kann es sich sowohl um ein Produkt als auch um ein Produktions- mittel handeln.

Über Schnittstellen zu Produkt Daten Management (PDM)- und Enterprise Resource Planning (ERP)-Systemen können die zu erwartenden Herstellkosten neuer Entwicklungsprojekte vorhergesagt und während des gesamten Entwicklungsprozesses dokumentiert werden. Diese Informationen liefern wertvolle Unterstützung bei Entscheidungen zur Produktgestaltung, der Auswahl von Fertigungsvarianten oder zur Entscheidung über eigene Herstellung oder Fremdvergabe von Komponenten. Durch Produktzykluskostenoptimierung lassen sich so wertvolle Kostensenkungen erzielen. Unternehmen werden in die Lage versetzt, in jeder Phase des Produktlebenszyklus nachvollziehbare informationsgetriebene Entscheidungen zu treffen. Damit wird eine zusammenhängende Plattform erstellt, um die Wertschöpfung bezogen auf den Produktlebenszyklus zu maximieren, Partnerbeziehungen entlang des Lebenszyklus über Unternehmensgrenzen hinweg zu optimieren und ein ganzheitliches Daten- und Informations- system zu schaffen.

Research & Technology – Halle 2

Als »Keimzelle für den Hightech-Standort Deutschland« und Dialog zwischen Forschung und Industrie sehen Messebeobachter die Leitmesse Research & Technology. Ein Schwerpunkt liegt auf den aktuellen Entwicklungen bei Materialien und Werkstoffen, die als Faktor für nachhaltige Wertschöpfung in der Produkt- entwicklung gelten. Das Potenzial neuer Werkstoffe ist nahezu unbegrenzt. Als Voraussetzung für gänzlich neue Anwendungen und Verfahren genauso wie zur Verbesserung von Eigenschaften und Funktionen bereits bestehender Produkte kann die Werkstoffentwicklung einen enormen Beitrag leisten. Damit bleibt die Werkstoffentwicklung ein zentraler Treiber innovativer industrieller Produktentwicklungen und Anwendungen.

Im Bereich Research & Technology fällt der Blick auf die Entwicklung neuer Materialien, die Subcontracting setzt den Schwerpunkt bei der praktischen Anwendung innovativer Werkstoffe bei Zulieferern im Maschinen- und Anlagenbau sowie im Bereich Automotive. Die Vielfalt der Entwicklungen ist überwältigend. Themenspezifische Foren greifen das Thema daher mit unterschiedlichen Schwerpunkten auf. So können beispielsweise im Innovationszentrum »Ingenieurwerkstoffe« auch 2008 wieder Ingenieure, Entwickler und Einkäufer aller Branchen auf der Suche nach neuen Lösungen einen zentralen Anlaufpunkt finden. Mit inhaltlichen Schwerpunkten zu Leichtbau und neuen Materialien für die Luftfahrtindustrie wird der etablierte Branchentreff vor allem den Transfer innovativer Materialien und Werkstoffe in die industrielle Anwendung unterstützen.Etwas Besonderes haben sich die Aussteller und Messegesellschaft für die Digital Factory einfallen lassen: Autodesk lässt mit Hubtex und weiteren Partnern die vernetzte Produktentwicklung lebendig werden. An den einzelnen Stationen der Prozesskette sieht der Besucher die praktische Umsetzung von IT-Werkzeugen aus mehreren Bereichen im Alltag der Industrie. -sg-

Deutsche Messe, Hannover Tel. 0511/89-0, http://www.hannovermesse.de

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