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MES in der KabelverarbeitungKabelsatzfertigung steuern und optimieren

MES in der Kabelverarbeitung: Kabelsatzfertigung steuern und optimieren

Komax Wire, Schweizer Spezialist für Lösungen zur Kabelverarbeitung, und der MES-Hersteller iTAC Software haben ein gemeinsam entwickeltes Manufacturing Execution System (MES) vorgestellt, das speziell auf die kabelverarbeitende Industrie ausgerichtet ist.

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MESIntegriertes Produktions- management mit MES

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MES: Integriertes Produktions- management mit MES
it einem integrierten Manufacturing Execution System (MES) können produzierende Unternehmen auch trotz eines hohen Automatisierungsgrades noch versteckte Wertschöpfungspotenziale aufdecken und damit ihre Fertigung am Standort Deutschland sichern. Dabei profitieren alle beteiligten Systeme von einer übergreifenden Interoperabilität.



Der Begriff MES versteht sich als Zusammenfassung fertigungsnaher Softwaretools, die in ihrer Gesamtheit einen effizienten Umgang mit Ressourcen entlang der Wertschöpfungskette ermöglichen. In vielen Köpfen schwirren noch Begriffe wie Betriebsdatenerfassung, Fertigungsleitstand, Materialwirtschaft oder CAQ herum – eine integrierte MES-Lösung wie beispielsweise Hydra von MPDV fasst alle diese Funktionen zu einem modularen System zusammen und bietet somit einen ganzheitlichen Blick auf alle an der Produktion beteiligten Ressourcen. Ganz egal, ob es sich um das Verarbeiten von Metall handelt, um die Herstellung von Kunststoffteilen oder das Verpacken von Lebensmitteln, mit einem MES-System können Optimierungspotenziale entlang des kompletten Herstellungsprozesses ermittelt werden.

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Interoperabilität

Dabei spielt die Kommunikation mit anderen Unternehmenssystemen eine große Rolle. Insbesondere die Schnittstelle zum führenden ERP-System sorgt dafür, dass einerseits keine Daten unnötig doppelt gepflegt werden müssen (etwa Stammdaten) und andererseits die Vorgabezeiten im ERP regelmäßig mit der Realität abgeglichen werden können. Wegen der herausragenden Marktpräsenz werden zur Kommunikation mit SAP-Systemen spezielle Schnittstellen genutzt, die den SAP-Konventionen entsprechen und als Zeichen für deren Funktionsfähigkeit von SAP offiziell zertifiziert wurden. Ein MES überbrückt somit den „technologischen Abstand“ zwischen einem langfristig planenden ERP-System und dem Millisekunden-getakteten Maschinenparkt.

Dabei unterstützt ein MES-System durch eine Vielzahl an Aufgaben, die unter anderem in der VDI-Richtlinie 5600 festgehalten sind.

Von der Planung zur Steuerung

Zur Planung von Fertigungsaufträgen existieren viele Lösungen auf dem Markt. Die meisten haben jedoch keine Kenntnis über die aktuelle Situation in der Produktion und planen gegen unendliche Kapazität. Erst durch die direkte Anbindung des Shopfloors wird aus der reinen Planung eine punktgenaue Fertigungssteuerung. Unerwartete Ereignisse werden sofort erkannt und die verantwortlichen Mitarbeiter können zeitnah reagieren. Sollte beispielsweise eine Maschine ausfallen, kann mittels grafischer Feinplanung im MES-System geprüft werden, welche Alternativen zur Verfügung stehen und wie sich das auf die Gesamtheit aller Aufträge auswirkt.

Datenerfassung und -auswertung

Damit der Leitstand zur Fertigungssteuerung im MES-System die real verfügbaren Kapazitäten darstellen und einplanen kann, müssen Daten in der Fertigung erfasst werden, die Auskunft über die aktuellen Maschinenzustände, die laufenden Aufträge und deren Fortschritt geben. Durch eine kostengünstig zu realisierende, direkte Maschinenanbindung können viele Daten automatisch übernommen werden – andere, wie zum Beispiel das An- und Abmelden von Aufträgen, werden über industriegerechte Terminals direkt an der Maschine erfasst. Somit entsteht den Werkern kein zusätzlicher Aufwand durch Handaufschreibungen und außerdem stehen die Informationen in Echtzeit zur Verfügung, was ein schnelles Reagieren ermöglicht. Zahlreiche grafische und tabellarische Auswertungen oder individuell gestaltete Kennzahlensysteme unterstützen die Meister, Schichtleiter und auch das Produktionsmanagement bei der Entscheidungsfindung – sei es kurz-, mittel- oder langfristig.

Maschinen, Werkzeuge, Hilfsmittel und Material

Eine ganzheitliche MES-Lösung wie Hydra verwaltet alle fertigungsnahen Ressourcen. Dazu gehören einerseits die Maschinen, Werkzeuge und sonstigen Fertigungshilfsmittel (z.B. Vorrichtungen, NC-Programme, Einstelldatensätze oder Gitterboxen), aber andererseits auch das Material – vom Rohstoff über Halbfabrikate bis hin zum fertigen Produkt. Dank einer zentralen Datenbank können alle Ressourcen geplant und ausgewertet werden. Beispielsweise ist eine Verfügbarkeitsprüfung für Werkzeuge und Material bei der Einplanung eines Auftrags im Leitstand ebenso möglich wie die Rückverfolgung von Materialchargen.

Personalzeit und -planung

Eine immer wichtiger werdende Ressource ist qualifiziertes Personal. Dank der integrierten Datenbank können die in der Personalzeiterfassung über Kommt-/Geht-Stempelungen beziehungsweise Schichtpläne erfassten Anwesenheits- und Fehlzeiten mit den Buchungen in der Fertigung abgeglichen werden. Hieraus lassen sich neben vielen Auswertungen auch prämien- beziehungsweise leistungsbasierte Entlohnungssysteme aufbauen. Durch eine auftragsorientierte Personaleinsatzplanung können die zur Verfügung stehenden Mitarbeiter gemäß ihrer Qualifikation optimal und effizient eingesetzt werden.

Qualitätssicherung

Der dritte große Bereich, der mit einem MES-System neben den Themen Fertigung und Personal abgedeckt werden muss, ist das Qualitätsmanagement. Die zentrale Datenbank und schnittstellenfreie Softwarearchitektur ermöglicht es, dass parallel zu den Fertigungsaufträgen auch Prüfpläne erstellt werden können. Daraus abgeleitet, steht bei der Anmeldung eines Auftrags am BDE-Terminal somit gleich der passende Prüfauftrag zur Verfügung. Nach definierten Intervallen (zeit- oder taktbasiert) werden Prüffälligkeiten automatisch ermittelt und anstehende Prüfungen direkt am BDE-Terminal signalisiert. Der Werker gibt die Prüfergebnisse per Touchscreen-Tastatur ein oder übernimmt die Messwerte direkt aus einem angeschlossenen Prüfmittel (z.B. digitaler Messschieber). Auch hier werden Arbeitsabläufe optimiert, da alle Tätigkeiten bedienergeführt an einem Erfassungsterminal in unmittelbarer Nähe des Arbeitsplatzes vorgenommen werden können.

Kennzahlen

Ein wichtiges Werkzeug für das Management sind Kennzahlen. Aus den erfassten Daten im MES-System lassen sich sowohl standardisierte (z.B. nach VDMA-Einheitsblatt 66412) als auch individuelle Kennzahlen berechnen und zum Beispiel in einem Kennzahlen-Cockpit visualisieren. Auch hier zeigen sich die Vorteile der Echtzeitfähigkeit des MES. Schichtbezogene Kennzahlen stehen unmittelbar nach Schichtende zur Verfügung. Kontinuierlich berechnete Werte werden ständig aktualisiert und geben jederzeit den aktuellen Status wieder.

Alles aus einer Hand

Die Vorteile einer integrierten MES-Lösung wie Hydra mit zentraler Datenbank liegen auf der Hand: Alle beteiligten Ressourcen können übergreifend und schnittstellenfrei erfasst, geplant und ausgewertet werden. Über eine standardisierte Schnittstelle zum führenden ERP-System werden Daten mit der betriebswirtschaftlichen Unternehmenseben synchronisiert. Auf Störungen, die unterschiedliche Ursachen haben, kann frühzeitig und flexibel reagiert werden. Durch die Konsolidierung von Erfassungsvorgängen können Arbeitsabläufe optimiert werden. Die Administrationsaufwände der MES-Lösung sind minimal, da es sich um ein einziges System handelt und keine Daten redundant gepflegt werden müssen. Dank des modularen Aufbaus kann die Einführung des MES-Systems schrittweise erfolgend und damit ideal an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden.

Mehr über Manufacturing Execution Systeme (MES) erfahren Messebesucher der Hannover Messe 2014 in Halle 7, Stand A12 bei MPDV. -sg-


MPDV Mikrolab, Mosbach, Tel. 06261/9209-0, http://www.mpdv.de

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