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Mechanik-CADSchwere Maschinen – leichtes Lizenzmanagement

Ein Stahlunternehmen setzt rund 1.400 CAD-Arbeitsplätze verschiedener Anbieter ein, zahlt aber nur für die Hälfte an Lizenzen. Eine flexible Software zur Lizenzverwaltung erlaubt den Verantwortlichen die genaue Steuerung, Verwaltung und Überwachung der eingesetzten Lizenzen. Mit dem Effekt, dass überall dort, wo eine Lizenz benötigt wird, diese zeitbedingt zur Verfügung steht. In Zusammenarbeit mit den CAD-Herstellern ist dadurch eine flexible und rechtskonforme Nutzung der CAD-Lizenzen möglich.
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Mechanik-CAD: Schwere Maschinen – leichtes Lizenzmanagement

Die SMS Siemag AG (www.sms-siemag.com) mit Sitz in Düsseldorf bietet Hütten- und Walzwerkstechnik aus einer Hand und gehört zur SMS group. Die SMS group mit rund 13.500 Mitarbeitern und einem Gesamtumsatz von rund 3,5 Milliarden Euro vereint unter dem Dach der SMS Holding GmbH, die als Finanzholding für die strategische Planung und Kontrolle verantwortlich ist, verschiedene international tätige Anbieter von Anlagen und Maschinen für die Verarbeitung von Stahl und Nichteisen-Metallen. Im Rahmen der Industriebeteiligungen hält die SMS group darüber hinaus Mehrheitsbeteiligungen an weiteren Unternehmen.

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Kostenmanagement für CAD-Lizenzen

Allein in der mechanischen Konstruktion der SMS Siemag AG stehen knapp 1.400 CAD-Arbeitsplätze. Tatsächliche CAD-Lizenzen existieren dagegen nur halb so viele. Trotzdem gibt es keinen Engpass. Wie geht das? Günter Rasche ist bei der SMS Siemag AG CAD-Projektmanager und verantwortlich für das CAD-Lizenzmanagement innerhalb des Unternehmens. „Mein Aufgabengebiet reicht von Pittsburgh an der amerikanischen Ostküste bis nach Peking in China.“ Rund um die Uhr werden Lizenzen für die CAD-Konstruktion benötigt. Die Anzahl schwankt ständig, sowohl innerhalb eines Tages, als auch über das ganze Jahr verteilt.


„Ein möglichst perfektes Kostenmanagement ist bei dieser Volatilität und bei der Anlagenkonstruktion in unserer Größenordnung unumgänglich.“ Hinzu kommt, dass das Geschäft kein schnelles ist. Ein Auftrag zieht sich durchaus bis zu zwei Jahren hin. Dementsprechend wichtig ist es für die Controller, Überraschungsmomente in Sachen Kosten zu vermeiden und Aufwände klar zuordnen zu können. „Für uns ist es ein großer Vorteil, einen ständigen Überblick über die vorhandenen CAD-Lizenzen zu haben. Für die rund 1.400 CAD-Arbeitsplätze wird etwa nur die Hälfte an Lizenzen benötigt, da naturgemäß nicht alle gleichzeitig arbeiten. Hinzu kommt, dass wir Spitzen in der Konstruktion mit externen Arbeitsverträgen abdecken und das Controlling die Kosten nach einzelnen Abteilungen aufschlüsselt. Wenn wir mit den CAD-Anbietern in Verhandlung treten, werden Verträge für zwei bis drei Jahre ausgehandelt. Für all das benötigen wir eine verlässliche Planungsgrundlage.“

Standard mit Flexibilität gesucht

Bis 2011 hat sich Rasche mit einem selbstentwickelten Tool auf Basis von MS-Access beholfen. Alle zehn Minuten wurde die Anzahl der benutzen Lizenzen in die Datenbank geschrieben. „Die Handhabung war aber wenig komfortabel und als eine Anpassungsprogrammierung aufgrund einer neuen Visual-Basic-Version notwendig wurde, haben wir uns auf dem Markt nach einer Standardlösung umgeschaut.“

CAD-Lizenzen orientieren sich in der Regel an Flexlm, einem Quasi-Standard, der heute von dem US-Anbieter Flexera Software Inc. für das Lizenzmanagement entwickelt und vertrieben wird. „Im ersten Anlauf haben wir uns deshalb diese Lösung angeschaut, mussten dann allerdings feststellen, dass wir dort mit unseren Bedürfnissen nur wenig Anklang fanden. Auf der Jahrestagung unseres CAD-Anbieters PTC trafen wir auf die Firma Novatec aus Leinfelden-Echterdingen, bei der wir uns sofort gut aufgehoben fühlten. Das deutsche Unternehmen wurde allen Erwartungen gerecht. Die Verwaltung unserer Creo- und Autocad-Lizenzen war sehr einfach möglich.“

Klare Kostenstellenzuordnung

„Für uns entscheidend war die Funktion der Kostenstellenzuordnung, die uns bereits der Incharge-Standard zur Verfügung stellten. Für uns wurde dieser sogar erweitert, durch die tiefere Aufteilung innerhalb einzelner Kostenstellen“, erklärt Rasche und ergänzt: „Die Installation war innerhalb von 15 Minuten erledigt und konnte von mir selbst durchgeführt werden. Die Einbindung der Lizenzserver und die Anmeldung der Lizenzfiles stellte ebenfalls keinen großen Aufwand dar. Heute kann ich beliebige Auswertungen fahren und in Verbindung mit Excel aussagekräftige Diagramme erstellen, die auch dem Management und „Nicht- Technikern“ sofort eingängig sind. Diese Flexibilität bei Novatec Incharge schätzen wir sehr.“

Auf der sicheren Seite

Die Anzahl der User schwankt bei den Creo-Anwendern zwischen 350 und 400, die der Autocad-Anwender zwischen 800 und 1.000. Für Hochphasen wurde mit PTC eine spezielle Vereinbarung getroffen, welche die Zuschaltung eines weiteren Creo-Lizenzservers erlaubt. Incharge von Novatec überwacht dieses Lizen aufkommen und liefert einen monatlichen Report. „Wir nehmen diese Auswertung und stimmen diese mit PTC ab, um gegebenenfalls nachzulizenzieren. PTC akzeptiert das Auswertungssystem und erkennt die Zahlen an. So können wir sinnvolle Verhandlungen auf einer soliden Grundlage führen und zahlen tatsächlich nur die Lizenzen, die wir auch nutzen.“

Für den CAD-Projektmanager ist es ein großer Vorteil, einen ständigen Überblick über die vorhandenen CAD-Lizenzen zu haben. Für die weltweit rund 1.400 Konstrukteure wird so nur etwa die Hälfte an Lizenzen benötigt.

Neue Anforderungen für die Zukunft

Zukünftig sollen die CAD-Lizenzen anderer Hersteller und Bereiche ebenfalls eingebunden werden. „Außerdem möchten wir die Kostenstellenzuordnung weiter vereinfachen. Momentan erledigen wir dies noch „auf Knopfdruck“, mit einem csv-File, das wir aus Incharge heraus generieren. Wir möchten dies automatisiert über die vorhandene Windows-Benutzerverwaltung LDAP laufen lassen“, erklärt Rasche. Auch hier zeigte sich Novatec offen gegenüber den Wünschen des Kunden. „Diese Anpassungsfähigkeit von Novatec, die Einfachheit der Bedienung und andererseits das hohe Leistungsniveau von Incharge haben wir so bei keinem Anbieter gefunden. Darum sind wir uns sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben“, lobt Rasche.

Sowohl Nutzungsübersichten über einen Tag als auch über einzelne Anwendungen oder Abteilungen liefert die Software in anschaulichen Grafiken per Knopfdruck und bildet damit die Grundlage für zukünftige Planungen. Incharge ermöglicht die Verwaltung von Software-Lizenzen, die durch Flexnet, IBM LUM (im Einsatz für Catia, Siemens NX, Pro/Engineer, Solidworks, Autocad, Inventor, Solid Edge) oder Dassault Systemes License Server (DSLS) gemanagt werden. diese können so zentral kontrolliert und überwacht werden. -sg-

NovaTec Solutions GmbH, Leinfelden-Echterdingen, Tel. 0711/22040-700, http://www.novatec-gmbh.de, http://www.incharge.eu

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