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CADCAD-Datenkonvertierung - komplett automatisiert

Eine automatisch ablaufende Konvertierung von CAD-Daten – auch mit Historie und Parametrik – ist vorteilhaft, um einen reibungslosen Austausch von Engineering-Daten sicherzustellen. Die 3D-Evolution-Software von CT CoreTechnologie ermöglicht das und integriert bei Bedarf auch den Qualitäts-Check. Per Viewing-Komponente lassen sich Modelle zudem visualisieren sowieMessungen und weitergehende Analysen vornehmen.
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CAD: CAD-Datenkonvertierung - komplett automatisiert

Muss der Engineering-Datenaustausch sowohl über verschiedene Standorte hinweg als auch mit Kunden und Zulieferern so reibungslos und automatisch wie möglich funktionieren – insbesondere dann, wenn verschiedene CAD-Systeme beteiligt sind – bietet sich ein System für die automatisierte Datenkonvertierung an. So nutzt beispielsweise der Automobilzulieferer Continental Prosteps Komplettlösung OpenDXM, die über ihre offene Architektur nicht nur die Integration in PDM-Systeme ermöglicht, sondern auch die Einbindung von Softwarewerkzeugen für die Konvertierung und Prüfung von CAD-Daten – in diesem Fall 3D-Evolution von CT CoreTechnologie. Dieses Tool verfügt über Nativ- und Standardschnittstellen zu den gängigen Autorensystemen, was gerade in einer Multi-CAD-Umgebung eine effiziente Zusammenarbeit verspricht.

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Mit dieser Software lassen sich beispielsweise B-REP-Datenformate verschiedener CAD-Systeme konvertieren oder auch Feature-basierend Datenmigrieren, etwa von Catia V4 nach Solidworks, wie das bei Continental der Fall ist. Im Tagesgeschäft werden dort aber vor allem Daten aus Catia V5, NX und Pro/Engineer sowie in den Neutralformaten Step, Iges und JT ohne Historie ausgetauscht. Die Konvertierungs-Software ist dazu im Batchmodus voll in das OpenDXM-System integriert – sie wird also beim Datenversand und -empfang automatisch angesteuert.

Qualitätskontrolle mit an Bord

Allen Anwendern im Netzwerk steht auf diese Weise nicht nur ein einfach zu bedienender, automatischer Prozess für die Daten-Konvertierung zur Verfügung, sondern über den 3D-Evolution Quality Checker auch eine Qualitätsprüfung. Zusätzlich zu den Standard-Prüffunktionen für Flächen- und Volumenmodelle lassen sich damit 3D-Solids verschiedener Formate gemäß der VDA-Norm 4955/2 prüfen. Werden bei der Konvertierung Fehler erkannt – beispielsweise offene Kanten, Ungenauigkeiten oder verdrehte Flächen –, wird die Konvertierung angehalten. Der Anwender wird entsprechend informiert und kann über die Logdatei potenzielle Probleme seines Modells detailliert erkennen.

Speziell bei Continental zeigt aber die Erfahrung, dass die Qualität der zu verarbeitenden CAD-Daten sehr hoch ist. „Von zirka 500 Konvertierungen pro Monat sind lediglich bei einem Prozent Probleme zu erwarten“, berichtet Bernhard Geier, einer der Ansprechpartner für den CAx/PDM-Datenaustausch innerhalb der Continental Automotive Group. Das führt dazu, dass der automatische Prozess der Konvertierung sehr robust läuft. Im Fall der Fälle wird geprüft, ob die Ersteller der CAD-Modelle diese selbst korrigieren können. Ist dies nicht möglich, steht am Standort Frankfurt ein spezielles Team bereit, um defekte Modelle zu reparieren. In diesen sehr seltenen Fällen erlauben es die Reparaturfunktionen von 3D-Evolution, eine – für die jeweilige Aufgabe – optimale Datenqualität schnell und unkompliziert zu erzeugen.

Datenmigration im Batchmodus

Bei der Feature-basierenden Migration von Catia-V4-Daten nach Solidworks lassen sich darüber hinaus vollfunktionale Modelle mit Historie und Parametrik erzeugen. „Nach einer anfänglichen Optimierungsphase haben wir heute eine automatische Aufbaurate der Feature-Modelle von über 99 Prozent erreicht“, so Bernhard Geier weiter. Der komplette Prozess erfolge auch hier im Batchmodus. Bei der Konvertierung wird wiederum eine Reportdatei erzeugt, in der einerseits die Feature-Erzeugung protokolliert ist und die sich andererseits mittels eines Modellvergleichs zur Validierung der erzeugten Geometrie nutzen lässt. Zeigt sich dabei eine Abweichung des Zielmodells vom Ausgangsmodell, wird im Prozess automatisch eine spezielle Viewing-Datei generiert. Im 3D-Analyzer, dem Viewer von CT CoreTechnologie, kann der Anwender so Unterschiede über den Grün-Blau-Vergleich umgehend erkennen.

Der Viewer selbst – der darüber hinaus viele andere gängige Formate liest und darstellt – wird übrigens auch über einen automatischen Prozess auf den Computern im Netzwerk verteilt. Vorteilhaft ist für die Anwender dabei das Lizenzmodell mit Floating-Lizenzen, die von einem zentralen Lizenzserver verwaltet werden. Die Software steht damit jedem Windows-Anwender im jeweils angeschlossenen Netzwerk zur Verfügung. Häufig wird der Viewer von den verschiedenen Abteilungen zum Sichten sowie zum Messen in den Modellen verwendet. Speziell die aktuelle 2012er Version des Viewers erleichtert die Arbeit mit einer neuen Grafik. Wie derzeit auch bei Windows 8 von Microsoft wird das Bedienkonzept verwendet, das die Anwendungen und Funktionen der Software wie Apps darstellt – was eine einfache Bedienung unterstützt;zukünftig zudem auch auf Tablet-PCs. Hinzu kommen einfach zu bedienende Funktionen für das Messen und Schnitte lassen sich nun schnell erzeugen sowie Anmerkungen einfach einfügen. Der Viewer zeigt übrigens auch die Feature-Information der nativen CAD-Daten und die Fertigungsinformationen (Product Manufacturing Information – PMI) an; mit Service-Pack 1 darüber hinaus nun auch Metadaten. -co-

CT Coretechnologie GmbH, Mömbris, Tel. 06029/994386, http://www.coretechnologie.com

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