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Investition in "Project Turing“

Künstliche IntelligenzInvestition in "Project Turing“

OutSystems, einer der weltweit führenden Anbieter in der Entwicklung von Low-Code-Plattformen mit Hauptsitz in Atlanta, USA, hat angekündigt, in Zukunft Künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML) bei der Entwicklung von Softwareapplikationen einsetzen zu wollen.

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Künstliche Intelligenz: Investition in "Project Turing“

Seine große Initiative bezeichnet OutSystems als „Project Turing“ – in Anlehnung an Alan Turing, den berühmten Vater von theoretischer Informatik und künstlicher Intelligenz.

KI und ML verändern die Softwareentwicklung
In seinem neuen Center of Excellence will OutSystems untersuchen, wie KI und Machine Learning die Welt der Softwareentwicklung innerhalb des nächsten Jahrzehnts verändern können. Im Zuge des Projekts wird OutSystems:
- ein neues KI-Kompetenzzentrum in Lissabon, Portugal, errichten
- 20 Prozent des gesamten Forschungs- und Entwicklungsbudgets einsetzen, um
sich auf diese Herausforderung zu konzentrieren
- mit Branchenexperten, Technologievorreitern und Universitäten zusammenarbeiten, um innovative Forschungen und Neuentwicklungen im KIund ML-Bereich voranzutreiben.

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Initiative deckt sich mit der Unternehmensstrategie von OutSystems
„Unsere kühne Vision für das ‚Project Turing‘ passt perfekt zu den grundlegenden Ideen, die wir hatten, als wir OutSystems vor 17 Jahren gegründet haben“, sagt Paulo Rosado, CEO von OutSystems. „Unser Ziel ist es, die Komplexität der Softwareentwicklung zu reduzieren und Unternehmenssoftware zu verändern. Es liegt in unserer DNS. Wir sehen das Potenzial, durch KI den gesamten Softwarelebenszyklus zu transformieren. Dabei können KI-Assistenten nicht nur bei der Modellierung neuer Anwendungen mit der richtigen Architektur und den richtigen User Experiences helfen, sie können Unternehmen auch bei der Analyse des Geschäftswerts einer Software und ihrer Auswirkungen auf das Unternehmen unterstützen.

KI verbessert die Softwareentwicklung
Auch die Analysten von Forrester denken in diese Richtung: „KI wird den Softwareentwicklungszyklus verbessern, beschleunigen und disruptiv wirken. Eine Kombination von KI-Technologien, wie etwa fortgeschrittenes Machine Learning, Deep Learning, Natural Language Processing sowie Geschäftsregeln werden sich auf alle Phasen des Software Development Life Cycles auswirken und den Entwicklern helfen, noch bessere Software noch schneller zu entwickeln.“

Der Forrester Bericht stellt zudem fest: „KI wird nicht nur Apps verbessern, so wie wir sie heute kennen – sie wird es Entwicklern ermöglichen, über Apps hinauszugehen und das Softwareerlebnis der Zukunft zu schaffen.“1

Bei Gartner heißt es in einem weiteren aktuellen Forschungsbericht: „Machine Learning ermöglicht es Unternehmen, Modelle zu implementieren und zu analysieren, für die ein Mensch niemals Zeit hätte. Es hilft Unternehmen dabei, verstecke Einblicke in Bereiche zu gewinnen, die mit anderen Mitteln unmöglich zu identifizieren wären.“2 

Datensätze ermöglichen umfangreiche Entwicklungen
„Als der seit über einem Jahrzehnt führende Anbieter von Low-Code-Plattformen verfügen wir über einen der weltweit größten Datensätze produktiver Anwendungen“, sagt Nuno Antunes, Vice President of Engineering bei OutSystems. „Während IBM Watson beispielsweise große Mengen an medizinischen Daten aus der Mayo-Klinik nutzt, um die Gesundheit von Patienten zu verbessern, sind wir in der einzigartigen Position, KI, ML und große Datenmengen nutzen zu können, um Best Practices zu
identifizieren und Experten-Assistenten zu schaffen. Für unsere Kunden wird dies in Zukunft eine signifikante Hilfe sein.“

Drei Projekte im Fokus
Zunächst wird sich das neue OutSystems Center of Excellence auf drei große Projekte konzentrieren:

1. Die Entwicklung neuer KI-Assistenten zur weiteren Beschleunigung der AppEntwicklung.
Durch die Bereitstellung von Best-Practice-Pattern, Komponenten und Widgets während des Anwendungsdesigns werden KI-Assistenten die Arbeit der  Entwickler effizienter machen und zu einem neuen Paradigma für die Paarprogrammierung avancieren.
2. Die Entwicklung KI-basierter Analysatoren, die die Wartungskosten für Anwendungen senken.
Komplexe Anwendungen lassen sich vor ihrem Einsatz auf ihre Struktur hin analysieren. So können KI-basierte Analysatoren Probleme vorhersagen und Nutzungsmuster in Echtzeit überwachen, um Empfehlungen zur Verbesserung und Refaktorierung von Anwendungen zu geben.
3. Die Entwicklung KI-basierter Systeme, die automatisch Empfehlungen für die Features neuer Anwendungen geben.
Sie tun dies basierend auf großen Datenmengen, Fehlerberichten, Kundenfeedback, Akzeptanzraten und Geschäftsmetriken.

Das neue OutSystems Center of Excellence startete gestern, am 19. Februar 2018, dem 72. Jahrestag des ersten detaillierten Vorschlags von Alan Turing für einen StoredProgram-Computer.

1 Forrester Research: „How AI Will Change Software Development And Applications“ von Diego Lo Giudice, 2 November, 2016.
2 Gartner: „AI Will Alter Application Development — Things to Do Now“ von Van L. Baker, 17 August 2017.

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