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ERPDurchblick garantiert

Windschutzscheiben für die Welt: Die Motorrad-Windschutzscheiben der MRA Klement GmbH zählen zu den bekanntesten Marken im Motorradzubehör und sind in 50 Ländern weltweit verfügbar. Um die vielfältigen Prozesse zu unterstützen, setzt der Hersteller auf Software von Abas. Zum Einsatz kommen das ERP-System, der Webshop und die mobilen Anwendungen der Software. MRA hat durch den Einsatz von Abas viele Prozesse straffen und effektiver gestalten können. Jüngstes Beispiel hierfür ist die mobile Anwendung Mobile Sales, die MRA seit 2012 auf Messen nutzt und die dem Unternehmen maßgeschneiderte Informationen zu Kunden auf das Tablet oder Smartphone liefert.
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Tüftlergeist, Know-how, Qualitätsstreben und Liefertreue zahlen sich aus. Viele namhafte japanische Motorradhersteller beziehen ihre Windschutzscheiben nicht etwa in Fernost sondern aus dem südbadischen Teningen. Die MRA Klement GmbH entwickelt dort maßgeschneiderte und qualitativ hochwertige Lösungen. Das ISO 9001:2000 zertifizierte Unternehmen produziert und liefert seine in vielen Farben und Formen hergestellten Produkte schneller und in einer besseren Qualität als die Konkurrenz. Dies gelingt den Badenern, weil das Unternehmen bei Entwicklung, Produktion und Versand seit jeher auf modernste Technologien setzt. Eine wichtige Rolle spielt bei MRA die Unternehmens-IT. Als das eigenprogrammierte Warenwirtschaftssystem im Jahr 2002 dem Wachstum und der damit einhergehenden steigenden Variantenvielfalt bei MRA nicht mehr Herr wurde, begaben sich die Teninger Scheibenspezialisten auf die Suche nach einer ERP-Komplettlösung, die dies bewerkstelligen konnte. Die Wahl fiel auf das ERP-System des Karlsruher Anbieters Abas. Als erstes implementierte MRA das ERP-System, danach den Webshop und Ende 2012 noch die mobile Anwendung für den Verkauf, alles Komponenten der eingesetzten abas Business-Suite. Mit seiner IT-Lösung ist MRA gut aufgestellt: Lieferzeiten konnten verkürzt, die Auskunftsfähigkeit erhöht und der Service verbessert werden.

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Wurzeln im Rennsport

Die MRA Klement GmbH wurde vor über 25 Jahren gegründet und hat ihre Wurzeln im Rennsport. Daher auch der Name: MRA steht für Motorcycle Racing Accessories. In den ersten Jahren produzierte MRA Produkte wie Verkleidungen und Scheiben für den Rennsport. Ende der achtziger Jahre spezialisierte man sich dann ausschließlich auf die Entwicklung und Produktion von Motorrad-Windschutzscheiben. Heute entwickeln und produzieren die Techniker und Experten von MRA in einer großen Fertigungstiefe qualitativ hochwertige Produkte. Mit Erfolg. Das zertifizierte Unternehmen ist Erstausrüster für alle namhaften japanischen Motorradhersteller. Die Teninger liefern Just-in-Time direkt an die Fertigungsstraßen und sind heute eine der bekanntesten Marken im Motorradzubehör mit Vertretungen in 50 Ländern weltweit.

Bis ins Jahr 2002 arbeitete man bei MRA mit einem eigenprogrammierten Warenwirtschaftssystem. Entwickelt wurde die hochangepasste Lösung von MRA-Produktionsleiter Hubert Schöll: „Wir haben das Individualsystem immer wieder an unsere Anforderungen angepasst. Mit dem zunehmenden wirtschaftlichen Erfolg haben sich dann auch die Anzahl und Varianten der produzierten Windschutzscheiben erhöht. Wir sichern die Qualität unserer Produkte auch über eine große Fertigungstiefe. Das alles in unserer eigenprogrammierten Warenwirtschaft abzubilden wurde immer schwieriger.“ Im Jahr 2002 entschloss sich MRA nach einem ERP-Standard-System zu suchen, das die eigene Individuallösung ersetzen sollte. Die Software sollte einerseits so flexibel sein, dass man die hochspezialisierten Prozesse des Alt-Systems in ihr abbilden konnte, andererseits durften die Anpassungen nicht zu einer Beeinträchtigung der Upgradefähigkeit des neuen Systems führen. Denn von den Upgrades versprach sich MRA neue Technologien und damit verbunden Impulse für die Weiterentwicklung der eigenen Produkte und Dienstleistungen. Die ERP-Komplettlösung von Abas überzeugte und erhielt den Zuschlag. Abas war das einzige System, in dem bereits während der Präsentationen individuelle Prozesse aus dem MRA Alt-System abgebildet werden konnten.

Mit Varianten arbeiten

Produktionsleiter Schöll kann vieles selbst in der Software anpassen: „Unsere unternehmensinternen und –übergreifenden Prozesse, die wir in unserer IT abbilden, beginnen alle mit einem neuen Motorradmodell. Wir bedienen die Hersteller, den Großhandel, 50 Importeure, rund 3.000 Händler und auch Privatkunden mit unseren Windschutzscheiben. Jedes Modell hat mindestens sieben Scheibenformen und jede Scheibenform gibt es in bis zu sieben verschiedenen Farben. Vor Einführung unseres heutigen ERP-Systems mussten wir die bis zu 100 Varianten manuell in unsere Individualsoftware einpflegen. Heute genügt ein Klick und das System generiert die Varianten zu einem neuen Modell automatisch. Diese Lösung haben wir selbst entwickelt und in der Software abgebildet. Abas stellt uns für solche Modifikationen ein Tool zur Verfügung. Im konkreten Fall konnten wir durch Optimierung des Workflows die Zeit zum Anlegen einer neuen Scheibe mit allen Varianten erheblich verkürzen. Für unsere Mitarbeiter in der Verwaltung ist dies eine enorme Erleichterung.“ Cornelia Kleist, bei MRA in der Produktberatung und dem Export tätig, ergänzt: „Die Mitarbeiter aus dem Büro setzen sich regelmäßig zusammen und überlegen, welche Prozesse sich weiter verbessern lassen. Unsere IT-Abteilung setzt das Ganze dann in unserer Unternehmenssoftware um. Ein Beispiel hierfür ist die Sammelrechnung. Früher haben wir einen Kunden eine Woche lang beliefert und dann aus den Lieferscheinen eine Sammelrechnung erzeugt. Dafür musste jeder Lieferschein nochmals einzeln eingegeben werden. Das war zeitaufwändig und fehleranfällig, weil es unter anderem zu Nummerndrehern kam. Heute erzeugt das ERP-System die Rechnung automatisch. Wir rufen den Kunden nur noch auf, das System greift sich dann alle offenen Lieferscheine, entwertet sie und erzeugt die Rechnung.“

Ein Webshop für alle Fälle

Der MRA Webshop nutzt die Funktionslogik des ERP-Systems. Will ein Händler oder eine Privatperson die Verfügbarkeit und den Verkaufspreis einer Scheibe ermitteln, kann dies im nicht eingeloggten Zustand erfolgen. Sobald sich ein Händler oder Importeur einloggt, bekommt er seine individuellen Konditionen angezeigt und kann die Artikel bestellen. Cornelia Kleist: „Der Webshop hat uns viel Arbeit abgenommen. Früher haben Kunden angerufen, um Verfügbarkeit oder voraussichtlichen Liefertermin von Artikeln zu erfragen. Heute läuft dieser Prozess automatisch ab. Der Webshop visualisiert die Verfügbarkeit über ein Ampelsystem und greift auch auf Daten der Produktionsplanung des ERP-Systems zurück. Ist ein Artikel nicht verfügbar, wird der voraussichtliche Liefertermin angezeigt. Unser Auskunftsprozess ist dadurch zuverlässiger und einfacher geworden.“ MRA Geschäftsführer Dominik Triebler ergänzt: „Wir haben im ERP-System viele Prozesse automatisiert, es werden Dinge zusammengefasst, die vorher einzeln angestoßen wurden. Zum Beispiel Retouren, da haben wir durch Zusammenfassen von Abläufen die durchschnittliche Bearbeitungszeit von 5 auf 2,5 Minuten senken können.“

Mobiler ERP-Einsatz

Für Geschäftsführer Triebler ist die Möglichkeit, sein ERP-System teilweise auch mobil betreiben zu können, eine tolle Sache: „Auf dem Kunden-Event von Abas haben wir eine Präsentation über die mobilen Anwendungen der Software besucht. Wir fanden das Thema spannend und haben uns sofort überlegt, in welchem Bereich wir die Anwendung einsetzen können. MRA hat keinen Außendienst, wir stellen aber viel auf Messen aus. Dort werden natürlich auch Verkaufsgespräche geführt. Um uns auf die Gespräche vorzubereiten, mussten wir früher lange Listen mit Kundendaten ausgedruckt mit auf die Messe nehmen, beispielsweise wo steht der Händler aktuell, welche Konditionen hat er, seine Adressdaten oder wie viel Umsatz er mit uns im letzten Jahr gemacht hat. Heute greifen wir mobil auf diese ERP-Daten zu. Einmal antippen und ich habe alle benötigten Informationen auf dem Display meines Smartphones.“ MRA nutzt die Mobile Sales Anwendung seines ERP-Systems. Über Smartphone und Tablet kann das Messeteam Kontakte pflegen, Kunden und Interessenten anlegen, Aufgaben und Notizen verwalten oder sich Umsatzzahlen und Konditionen des Kunden anzeigen lassen. Geschäftsführer Triebler: „Wir haben mit unserem Systemhaus Abas Projektierung e-Solutions die Bereiche festgelegt, die wir uns in unserer mobilen Anwendung anzeigen lassen wollen und das Systemhaus hat es dann umgesetzt.“ In Zukunft plant MRA seinen Kunden einen Zugang zu deren individuellen Daten wie Umsatz, offene Posten und Bestellungen zu geben. Dies soll vorerst nicht mobil, sondern über den Webshop erfolgen. Das kann sich aber gegebenenfalls schnell ändern, liegt doch die Funktionslogik für beide Anwendungen im ERP-System. Auch die mobile Anwendung Scanner-Lösung des ERP-Komplettpakets will man zeitnah einführen. -sg-

Christoph Harzer, Karlsruhe


Abas Software AG, Karlsruhe, Tel. 0721/96723-0, http://www.abas.de

MRA Klement GmbH, Teningen, Tel. 07663/9389-0, http://www.mra.de

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