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EingabegeräteArbeit mit 3D-Maus macht Spaß

Mit seinem Rennboliden namens Zeta2011 nimmt ein Team der TU Darmstadt auch dieses Jahr wieder an den Formula Student Rennwettbewerben teil. Die Teilnehmer profitieren durch viel Praxiserfahrung beim Konstruieren und lernen die Vorteile der 3D-Mäuse kennen.
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Eingabegeräte: Arbeit mit 3D-Maus macht Spaß

Innerhalb von fünf Jahren ist das Dart Racing Team der TU Darmstadt zu einem erfolgreichen Teilnehmer bei den internationalen Rennwettbewerben avanciert. Aktuell belegt das Team aus 45 Studenten der Fachbereiche Informatik, Maschinenbau, Elektrotechnik sowie Wirtschaftswissenschaften Platz 8 in der Formula-Student-World-Ranking-Liste.

„Ziel der Teilnahme ist die Ergänzung des Studiums um praktische Erfahrungen in Konstruktion und Fertigung bei gleichzeitiger Beachtung der wirtschaftlichen Aspekte des Automobilbaus“, erklärt Benjamin Klöckner, Abteilungsleiter Chassis und Ergonomie. Jedes Jahr entwickeln die Darmstädter einen neuen Rennwagen. „Im August soll unser mittlerweile sechster Rennwagen namens Zeta2011 das erste Rennen in Hockenheim absolvieren“, so Klöckner.

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In der Konstruktion wird die 3D-CAD-Software Unigraphics NX 6 eingesetzt, unterstützt von den 3D-Mäusen SpaceNavigator und SpaceExplorer von 3Dconnexion. Das Zusammenspiel von CAD-Software und 3D-Eingabegeräten birgt laut Klöckner viele Vorteile. So lässt sich der Konstruktionsprozess durch die Möglichkeit, die Funktionstasten der 3D-Maus mit häufig verwendeten Befehlen der Software zu belegen, spürbar beschleunigen. Praktisch ist ebenfalls die schnelle Auswahl von zweidimensionalen Ansichten. „Mit den 3D-Mäusen kann man das Modell und die 3D-Umgebung auch ‚durchfliegen’ und auf diese Weise Stellen und Details der Konstruktion prüfen, die sonst nicht einsehbar wären. Dies führt letztlich zu qualitativ besseren 3D-Modellen“, erläutert Klöckner. „Zudem macht der Einsatz einer 3D-Maus großen Spaß. Ein nicht unerheblicher Faktor bei unserer Arbeit, die wir unentgeltlich und neben dem Studium machen.“

Klöckner lobt auch die ergonomische Form der Geräte: „Man arbeitet entspannter und hat durch die beidhändige Bedienung eine natürlichere und gesündere Sitzhaltung, als würde man nur eine Hand mit der Standardmaus bewegen.“ Die 3D-Mäuse werden zusätzlich zur Standardmaus und Tastatur eingesetzt und lassen sich dank ihres symmetrischen Aufbaus von Rechts- wie Linkshändern bedienen. Dabei reduziert ihr Einsatz nachweislich die Mausklicks der Standardmaus um bis zu 50 Prozent und eliminiert das ständige Umgreifen zwischen Standardmaus und Tastatur für die Auswahl von Befehlen zur Positionierung des Modells am Bildschirm oder zur Bearbeitung der Konstruktion. Die Steuerung über die Mauskappe bietet sechs Freiheitsgrade und ermöglicht das punktgenaue Positionieren eines Modells im dreidimensionalen Raum. Der Anwender kann dabei das Objekt drehen und zoomen, als hielte er es in der Hand. Nun hofft das Team auf eine erfolgreiche Saison, in welcher der Zeta2011 ohne Schäden jeden Wettbewerb beenden soll, und an die Platzierungen des Vorgängerautos anknüpft – einen 4. Platz am Hockenheim Ring, einen 3. in Italien und einen 2. in Österreich. -mc-

Carola von Wendland, Journalistin, München

3Dconnexion GmbH, München Tel. 089/8974542-0, http://www.3dconnexion.com

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