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EditorialKehrt die Zuversicht zurück?

»Nach dem freien Fall wieder Vertrauen schaffen.«

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Jetzt, Anfang Juni 2009 scheint ein wirtschaftlicher Stimmungsumschwung erreicht zu sein. Zwar sind bisher kaum Wachstumszahlen zu vermelden – China konnte im Mai ein leichtes Plus verzeichnen – aber der freie Fall der Wirtschaften in allen Regionen der Welt hat wohl ein Ende gefunden. Jedenfalls verbreiten die wirtschaftlichen Schlagzeilen der Tagespresse nach dem langen Pfingstwochenende Zuversicht und die Konjunkturaussichten hellen sich langsam auf.

Die Fertigungsunternehmen haben ihre Material- und Fertigwarenlager in den meisten Fällen auf ein Minimum reduziert, so dass sich die jetzigen Auftragseingänge direkt in der Produktion niederschlagen. Und auch die Rettung von Opel ist nach monatelanger, nervenzehrender Unsicherheit nun wohl »in trockenen Tüchern«. Aufgrund der Übernahme durch den global tätigen Zulieferer Magna kann das Know-how, das in beiden Unternehmen vorhanden ist, gebündelt und effizienter genutzt werden, wobei auf dem Weg zum gemeinsamen Erfolg bestimmt noch viele Hürden gemeistert werden müssen.

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Der Opel-Mutterkonzern GM musste dagegen am Pfingstmontag seine Insolvenz anmelden und soll nun zur Sanierung mehrheitlich verstaatlicht werden. Expertenschätzungen gehen davon aus, dass rund 20.000 Arbeitsplätze, etwa ein Drittel der Gesamtbelegschaft, abgebaut werden. Dies bedeutet zwar massive Einschnitte, aber auch die Eliminierung eines großen Unsicherheitsfaktors, so dass wieder mehr Vertrauen entstehen kann. Schon im Mai ist das Verbrauchervertrauen in den USA insgesamt gestiegen und auch in Deutschland konnten die letzten Krisenmonate das Konsumverhalten nicht grundsätzlich erschüttern. Niedrige Verbraucherpreise und auch bisher noch niedrige Rohstoffpreise bieten eine zusätzliche Unterstützung auf dem Weg zu neuem Wachstum. Insgesamt blicken viele Unternehmen wieder optimistischer in die Zukunft als in den ersten Wochen dieses Jahres. Für sie geht es jetzt mehr den je darum, sich für die Zukunft zu wappnen. Dafür werden insbesondere in der Produktentwicklung die Weichen gestellt.

Zur Optimierung der Produktentwicklung beziehungsweise des gesamten Produktentstehungsprozesses soll auch diese aktuelle Ausgabe wieder beitragen: Angefangen bei der CAD/CAM-Ausbildung (S. 10) über das Produktdesign (S. 14) und die Automatisierung der Konstruktion bis zur effizienten Dokumentenausgabe (S. 19) sowie zur Produktdatenverwaltung einschließlich der 3D-Visualisierung (S. 22). Weitere Themenschwerpunkte beschäftigen sich mit der Simulation und Berechnung auf der Grundlage eines virtuellen Prototypens (ab S. 42), mit Schnittstellen für das Rapid-Prototyping (ab S. 58), mit einem Konzept zur Realisierung eines Test- Driven-Design für mechatronische Produkte (ab S. 62) sowie mit der Produktreife als Steuerungsinstrument für Entwicklungsprojekte (ab S. 37). Außerdem wird ein Blick in die Zukunft der PLM-Technologie gewagt (ab S. 55).

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