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EditorialJetzt erst recht!

»Machen Sie Ihre Produkt- entstehung produktiver.«

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Editorial: Jetzt erst recht!

Augenscheinlich steuern wir jetzt aus der Finanzkrise der Banken in eine Wirtschaftskrise hinein – so jedenfalls die professionellen Auguren. Nachdem einige wenige Bank-Manager aufgrund ihres verantwortungslosen Vorgehens eine Krise eingebrockt haben, sollen (müssen?) nun alle die Suppe auslöffeln; so auch die Investitionsgüterindustrie und der Maschinenbau. Wenn es tatsächlich zu dieser Krise kommen sollte (wobei ich den Eindruck nicht loswerde, dass diese herbei geredet wird), dann bieten sich gerade jetzt zahlreiche Möglichkeiten, um die Effektivität und Effizienz der Produktentstehung signifikant zu verbessern. Denn während einer Krise beansprucht das Projekt- und Tagesgeschäft weniger Ressourcen, als es normalerweise der Fall ist.

An erster Stelle steht hier die Verbesserung der Qualifikation der Mitarbeiter. Im Zeichen einer Vollauslastung – und im festen Vertrauen auf die in diversen Anbieter-Prospekten verbreitete Aussagen zur »intuitiven und einfachen Benutzbarkeit« des jeweiligen Systems – wurden Anwender nie richtig an den immer komplexer werdenden IT-Systemen aus- und weitergebildet. Das hat dazu geführt, dass nie mehr als 15 bis 20 Prozent der vorhandenen Leistungsfähigkeit eines Systems auch tatsächlich angewendet werden, wie verschiedene Untersuchungen über die Jahre gezeigt haben. Nun besteht also eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Arbeitsweisen am jeweiligen System fühlbar zu verbessern.

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Ähnliches gilt für die meist schon überfällige Anpassung der Organisation des jeweiligen Bereichs sowie der dort vorhandenen Prozesse an neue Gegebenheiten, wie sie insbesondere aus der Projektarbeit resultieren. Durch Umorganisation und Prozessaktualisierung kann vor allen Dingen erreicht werden, dass sich Mitarbeiter nicht mehr in zu vielen Projekten verzetteln müssen, sondern dass sie sich auf möglichst wenige Projekte – im Idealfall nur auf ein Projekt – konzentrieren können.

Bei dieser Gelegenheit schadet es auch nicht, die im Unternehmen vorhandenen Module des jeweiligen IT-Systems zu prüfen, ob diese überhaupt noch zeitgemäß sind oder vielleicht gar nicht mehr benötigt werden. Bei allen Modulen sollte außerdem geprüft werden, wie hoch die Nutzungshäufigkeit liegt, um gegebenenfalls mit anderen Lizenz-Modellen Kosten einzusparen.
Am Ende dieser Maßnahmen, die außer einem guten Willen zur Veränderung nichts kosten, stehen eine deutlich verbesserte Vorgehensweise bei der Lösung von Aufgaben, eine höhere Kompetenz der Mitarbeiter und ein gezielter Einsatz der vorhandenen IT-Systeme.

Jetzt ist die beste Gelegenheit zum Handeln. Ergreifen Sie sie!

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