smart engineering - Industrie 4.0 aus einer Hand
Home> Service> Meinung> Integration erwünscht

EditorialIntegration erwünscht

„PLM ist in der Praxis angekommen“

sep
sep
sep
sep

Seit rund einer Dekade beschäftigt der Begriff Product Lifecycle Management (PLM) die Industrie. Waren es am Anfang vorwiegend die Hersteller und Anbieter von CAx- sowie Produktdaten Management-Systemen, stieg mit der Zeit auch bei den Unternehmen das Verständnis und die Akzeptanz für diesen neuen Ansatz in der Produktentwicklung. Der Markt begriff allmählich, dass es sich hierbei nicht um den bloßen Einsatz von Software-Produkten handelt, sondern dass eine PLM-Strategie im Mittelpunkt stehen muss, damit sich die versprochenen Vorteile erschließen lassen. Vor allem große und IT-getriebene Unternehmen waren die ersten, die sich ernsthaft mit dieser Philosophie beschäftigten. Mittelständische Unternehmen setzten sich eher zaghaft mit diesem Thema auseinander. Der Vorbehalt, es handele sich lediglich um einen neuen „Hype“, der vor allem der Software-Industrie nutzt, hielt sich hartnäckig. Erst nach und nach wandelte sich diese Einstellung. PLM ist inzwischen in der Praxis angekommen, das ist keine Frage. Aber in welcher Form und Intensität? Ist es nach wie vor ein „Konzernthema“ oder profitiert auch der Mittelstand von PLM?

Anzeige

Über PLM wird zwar seit Jahren viel berichtet, aber wie es in den Unternehmen wirklich aussieht, darüber existierte bis dato kein klares Bild. Wie weit ist die Integration von betriebswirtschaftlichen und technischen IT-Systemen fortgeschritten? Wie gut sind die Niederlassungen und externen Partner angebunden? Sind die versprochenen Synergieeffekte wirklich eingetreten? Diese Fragen interessieren sowohl die PLM-Anbieterseite als auch die Verantwortlichen in den Unternehmen. Die Redaktionen des eDM-Report und CAD/CAM Report haben deshalb in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut RAAD Research eine Marktstudie zum Thema „PLM-Potenziale 2011 - Status, Projekte und Integrationen“ durchgeführt. Befragt wurden über 300 Führungskräfte (IT-Leiter, Entwicklungsleiter und Controllingleiter) in Unternehmen der Fertigungsindustrie mit mehr als 200 Mitarbeitern. Die interessanten Ergebnisse dieser Studie finden Sie in kompakter Form in dieser Ausgabe ab Seite 46.

Falls Sie sich mit dem Thema Product Lifecycle Management beruflich befassen, empfehle ich Ihnen das „PLM-Jahrbuch“, in dem Sie die Studie in vollem Umfang nachlesen können. Das „PLM-Jahrbuch hat sich als Nachschlagewerk seit mehr als 20 Jahren (vormals als Computer Grafik Markt) fest am Markt etabliert. Es bietet Entscheidern und Verantwortlichen für Produktentwicklung und Informationstechnologie sowie allen, die sich mit dem Thema PLM befassen, wertvolle Informationen zu Produkten, Techniken und Visionen. Sie können das „PLM-Jahrbuch“ bei Hoppenstedt Publishing GmbH unter Telefon 06151/380-399 oder vertrieb.zp@hoppenstedt.de bestellen.

Diesen Artikel …
sep
sep
sep
sep
sep

Weitere Beiträge in dieser Rubrik

EditorialSelbstbedienung

Dass man Geräte mit einem Webzugang ausstattet, ist nichts Neues. Schon vor einigen Jahren war die Rede von Kühlschränken, die selbständig ihren Bestand erfassen und fehlende Artikel an den Lebensmittelhändler melden.

…mehr

EditorialIm Zeichen der Dinge

Schon gehört? Neue Technologien, die als „Internet of Things“ (IoT) oder deutsch als „Internet der Dinge“ bezeichnet werden, sollen unser Leben in Zukunft stark verändern. Erinnern Sie sich noch an die Visionen der Kühlschränke mit Web-Anschluss, die selbständig nachordern oder die Kaffeemaschine, die Updates aus dem Internet lädt? Viele haben diese Visionen belächelt (auch ich).

…mehr

EditorialPartnersuche mit Ansage

Gerne vergleicht man die Entscheidung für wichtige IT-Systeme wie ERP-Software, oder in der Produktentwicklung CAD- und PDM-Software, mit dem „Bund fürs Leben“. Die Parallelen zur Partnersuche mit nachfolgender Hochzeit und Treueschwur bis ans Lebensende sind hier schon bemerkenswert.

…mehr
Editorial: 4.0 kommt in Fahrt

Editorial4.0 kommt in Fahrt

Manche Dinge müssen zur „Chefsache“ erklärt werden, damit sie in Gang kommen. Vielleicht hat es auch bei der Industrie 4.0 geholfen, dass die Bundesregierung dieses Thema zu einem ihrer Zukunftsprojekte erklärt hat.

…mehr

Editorial

Verkehrte Welt: Wir alle sehnen uns nach Sicherheit. Wir kaufen Autos, die beim Crashtest die volle Punktzahl erreicht haben. In keinem Land der Welt werden so viele Versicherungen gegen alle möglichen Risiken des Lebens abgeschlossen.

…mehr
Anzeige
Anzeige

Anzeige - Highlight der Woche

Aras Whitepaper: Internet of Things - Kontext statt Chaos


Hier stellt Ihnen das Unternehmen Aras das Highlight der Woche vor.

White Paper jetzt kostenlos herunterladen!

Mediadaten 2018

Anzeige

White Papers auf smart engineering


In unserer neuen White Paper Sektion finden Sie lösungsorientierte White Paper unserer Partner zu IT-Standards, Anwendungshinweisen, Leistungsübersichten uvm. Jetzt kostenfrei downloaden.

Künstliche Intelligenz: Forschungsroboter “Roboy“ und Martina Mara

Video- Künstliche Intelligenz: Forschungsroboter “Roboy“ und Martina Mara


Welche Wirkung hat der Anblick von Robotern auf Menschen? Mit dieser Frage befasst sich das Team um Professor Markus Appel vom Campus Landau in einem aktuellen Forschungsprojekt. Mit ihrer Studien wollen die Forscher herausfinden, inwieweit wir Menschen künstliche Intelligenz als helfende Hand im Alltag akzeptieren oder ablehnen.

smart engineering in Social Networks

smart engineering Newsletter

smart engineering Newsletter kostenfrei abonnieren

Unser Newsletter informiert Sie über die wichtigsten Neuigkeiten, Produktentwicklungen und Trends aus der Branche. Jetzt kostenlos registrieren.

SCOPE Newsticker