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Editorial4.0 kommt in Fahrt

Manche Dinge müssen zur „Chefsache“ erklärt werden, damit sie in Gang kommen. Vielleicht hat es auch bei der Industrie 4.0 geholfen, dass die Bundesregierung dieses Thema zu einem ihrer Zukunftsprojekte erklärt hat. Die Bezeichnung 4.0 steht für vierte industrielle Revolution. Von 1.0, 2.0 oder 3.0 hat zwar in der Vergangenheit keiner gesprochen, stattgefunden haben sie dennoch: Die erste Revolution datierte Ende des 18. Jahrhunderts mit der Einführung mechanischer Produktionsanlagen. Die zweite begann mit der arbeitsteiligen Massenproduktion mit Hilfe von elektrischer Energie gegen Ende des 19. Jahrhunderts und die dritte mit dem Einsatz von numerischer Steuerung und IT zur weiteren Automatisierung ab den 1960er Jahren.

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Editorial: 4.0 kommt in Fahrt

Die Vision der vierten industriellen Revolution beschreibt sowohl eine unternehmens-interne als auch -externe Vernetzung von Menschen, Maschinen sowie Produktions- und Logistiksystemen, bei der alle Elemente miteinander kommunizieren. Es geht gleichzeitig um das technische Verschmelzen der digitalen und physischen Welt miteinander. Virtuelle Planungsmodelle sorgen dafür, dass alle Prozess- und Arbeitsschritte einer Fabrik miteinander vernetzt sind und miteinander kommunizieren. Das beginnt bereits bei der Produktplanung, geht über die Produktentwicklung und Prozesszeitenplanung hin zur Planung aller Produktionsprozesse und Betriebsmittel. Zur Umsetzung der Vision der Industrie 4.0 in der Praxis müssen Unternehmen die bestehenden IT-Systeme im Blick haben. Bislang ist der Blick hier sehr stark auf Systeme (Hard- wie Software) gerichtet, die in der Produktion zum Einsatz kommen. Um die geforderte Flexibilität in der Vernetzung der Systeme und eine schnelle und aufwandsarme Anpassung in der Produktion zu erzielen, ist auch eine Rückkopplung zur Produktentwicklung (PLM-Systeme) notwendig. Denn Produktentwicklungs- und Produktionsprozesse müssen durchgängig miteinander verknüpft werden, damit die 4.0-Visionen zur Realität werden können. Die Hannover Messe bietet eine gute Gelegenheit, sich über den derzeitigen Stand zu informieren. Informationen hierzu haben wir unter http://www.plm-it-business.de\termine bereitgestellt.

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Ein weiteres Schwerpunktthema dieser Ausgabe beschäftigt sich mit Systems Engineering. Teil 8 unserer Serie befasst sich mit der Sichtweise eines E-CAD-Herstellers auf Systems Engineering. Wer sich mit diesem wichtigen Thema beschäftigt, findet hierzu unter http://www.plm-it-business.de\systems-engineering eine Zusammenfassung der bislang veröffentlichten Artikel.

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