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CAM/CNCNicht mehr „nur“ Blech

Effiziente Technologien, umweltfreundliche Produktionsverfahren und der bewusste Einsatz von Werkstoffen sind die diesjährigen Fokusthemen der Messe Euroblech. Um der zunehmenden Bedeutung des Leichtbaus gerecht zu werden, hat der Veranstalter das Ausstellungsspektrum auf hybride Blech-Kunststoff-Strukturen erweitert.
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CAM/CNC: Nicht mehr „nur“ Blech


Vom 23. bis 27. Oktober findet in Hannover die Euroblech, 22. Internationale Technologiemesse für Blechbearbeitung, statt. Gezeigt wird die gesamte Bandbreite an Maschinen, Werkzeugen und Systemen zur Blechbearbeitung. „Allgemeine Trends wie Umweltbewusstsein, sparsamer Umgang mit Ressourcen, Energieeffizienz und mobile Strukturen geben der High-Tech-Branche Blechbearbeitung wichtige Impulse“, erklärt Nicola Hamann, Messedirektorin der Euroblech im Namen des Veranstalters Mack Brooks Exhibitions. Das Motto der diesjährigen Messe – Verantwortung für die Zukunft – spiegelt diese Trends wider. „Viele der aktuellen technologischen Entwicklungen in der Blechbearbeitung stehen in Zusammenhang mit der Leichtbauweise und der Verarbeitung hybrider Strukturen“, so Hamann. „Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, haben wir das Ausstellungsprofil der Messe um die Verarbeitung von hybriden Strukturen aus Blech und Kunststoff erweitert.“

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Verknüpfung mit Simulation wird immer wichtiger

Als weiterer Trend zeichnet sich die wirtschaftlich immer größere Bedeutung von Simulationen ab. Ein Beispiel dafür ist die kürzlich eingegangene Technologiepartnerschaft zwischen dem Softwareunternehmen Simufact Engineering und dem Umformspezialisten Schuler SMG. Kern der Zusammenarbeit ist die Anpassung der Simulationsprogramme von Simufact an hydraulische Anlagen von Schuler SMG. Von der Technologiepartnerschaft sollen vor allem Unternehmen aus der Schmiedeindustrie profitieren, die auf Basis dieser Lösung nun komplette Prozessketten auf Schuler-SMG-Anlagen durchgängig simulieren können. Die Integration zusätzlicher Funktionalitäten erlaubt zudem eine durchgängige Kommunikation zwischen Maschinensteuerung, übergeordneter Anlagensteuerung und Prozessplanung. Das soll den Zeitraum für die Entwicklung neuer Bauteile deutlich verkürzen und die Prozesssicherheit erhöhen.

„Bei der Optimierung moderner Fertigungsverfahren spielt die Berücksichtigung der gesamten Prozesskette eine große Rolle – die Kombination von mehrstufigen Fertigungsanlagen und softwaregestützter Simulation ist hier genau der richtige Weg zu mehr Qualität und Effizienz“, freut sich Simufact-Geschäftsführer Michael Wohlmuth über die Partnerschaft.

Eine neue Generation der CAD/CAM-Software AlmaCAM für die Blechbearbeitung und das Schneiden, die auf einer völlig neuen Datenverwaltungsplattform basiert, stellt Anbieter Alma vor. Ergänzend zu den Vorteilen hinsichtlich Nachvollziehbarkeit und Datensicherheit soll die Software einen neuen, aufgabenorientierten Denkansatz bieten, der den Anwender bei jedem Schritt der Maschinenprogrammierung begleitet. Diese Umgebung ist vorgesehen für weitere ergänzende Applikationen wie das Kalkulationsmodul für Blechteile, das auf der Euroblech präsentiert werden wird. Erscheinen soll das AlmaCAM Anfang 2013.

Auch SPI zeigt eine Weiterentwicklung seiner Blechdesign-Software, die die Konstruktion von Blech vereinfacht, präzise Abwicklungen generiert und diese direkt zur weiteren Bearbeitung an nachgelagerte CAM-Applikationen zum Stanzen, Nibbeln, Lasern und Biegen übergibt. Mit ihren zahlreichen Blech-Konstruktions-Features, etwa einer Bibliothek für diverse Eckenausbildungen (Laserecken), Materialdatenbanken und Werkzeugverwaltung, unterstützt SPI das Blech-Design und den nahtlosen Export der Abwicklungsgeometrie. Bis zu 90 Prozent Zeitersparnis bei der Konstruktion, Aufbereitung importierter Teile sowie Abwicklung von Bauteilen mit Freiformflächen soll das einbringen. Die Software von SPI steht für die neuesten Releases der CAD-Systeme Autodesk Inventor und SolidWorks zur Verfügung.

Generell sind die wirtschaftlichen Aussichten für die Branche derzeit verhalten positiv, bedingt vor allem durch die Eurokrise und die ungewisse weltwirtschaftliche Lage. Dennoch präsentiert sich die blechbearbeitende Industrie auf der Messe selbstbewusst und zuversichtlich. Bereits im August hatten 4 Prozent mehr Aussteller einen Stand gebucht als zur Vorveranstaltung 2010. Auch die internationale Beteiligung hat erneut zugenommen: 49 Prozent der Ausstellerfirmen kommen dieses Jahr von außerhalb Deutschlands. Die größten Ausstellerländer nach Deutschland sind Italien, China, die Türkei, die Niederlande, die Schweiz, Spanien, Österreich, Frankreich, Taiwan, Großbritannien und die USA. Auch für die Besucher hat der Messeveranstalter den Service verbessert. Sie können sich mit der neu gestalteten Messevorschau vorab online ihre persönliche Firmen- und Produktvorschau, sortiert nach Ausstellungskategorien oder Hallen, individuell zusammenstellen und ausdrucken. -mc-

Mack Brooks Exhibitions Ltd / Euroblech, Herts/Großbritannien Tel. +44 1727 814 400, http://www.euroblech.com

Alma GmbH, Blaubeuren Tel. 07344/9179 0, http://www.almacam.de Halle 11, Stand G33

data M Sheet Metal Solutions GmbH, Oberlaindern/Valley Tel. 08024/640-0, http://www.datam.de Halle 27, Stand F91

Schuler SMG GmbH & Co. KG, Waghäusel Tel. 07254/988-0, http://www.schulergroup.com Halle 27, Stand D40

Simufact Engineering GmbH, Hamburg Tel. 040/790162-0, http://www.simufact.de Halle 11, Stand E08

SPI GmbH, Ahrensburg Tel. 04102/7060, http://www.spi.de Halle 11, Stand B41

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