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EditorialAllen »Unkenrufen« zum Trotz

»PLM-Konzepte entpuppen sich als realisierbare Lösungen.«

Wie jedes Jahr fand das Messejahr im PLM-Bereich seinen Abschluss mit der EuroMold, die in der frühen Adventszeit die Aussteller aus aller Welt mit den verschiedensten Spezialisten, die am Produktentstehungsprozess beteiligt sind, zusammengebracht hat. Dabei nimmt die EuroMold nicht nur eine herausragende Stellung als Messe für die Fertigungsindustrie ein, sondern bietet zusätzlich mit ihrem attraktiven Rahmenprogramm, das unter anderem Sonderschauen, Konferenzen und Symposien umfasst, eine wertvolle Möglichkeit zur Informationsbeschaffung und auch eine effiziente Plattform für Fachdiskussionen. Trotz wirtschaftlich schwieriger Situation beziehungsweise Perspektive waren die meisten Aussteller sehr zuversichtlich und erlebten auf ihren Messeständen oftmals eine ganz andere Welt als die, die ihnen tagtäglich durch die Tageszeitungen und Fernsehbeiträge suggeriert wird. Denn vielfach war bei den Besuchern keine Krisenstimmung zu verspüren. Sie wollen in neue Techniken investieren und suchen nach zukunftsfähigen Konzepten für den Produktentstehungsprozess, damit sie die neuen Anforderungen des Marktes möglichst schnell umsetzen und ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter steigern können.

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Hier spielen moderne PLM-Konzepte eine tragende Rolle. Zwar waren die PLM-Konzepte der großen Engineering-Software-Anbieter in den letzten Jahren meist nur PowerPoint-Lösungen mit visionärem Charakter, aber dies hat sich mit den Jahren schrittweise geändert. Die strategischen Visionen haben sich nach und nach als realisierbare Lösungen entpuppt, oft mit »schmerzhaften« Erfahrungen bei Anwendern und Anbietern. Aber beide haben dazu gelernt: Den Anwendern ist klar geworden, es gibt keine Lösungen »von der Stange« beziehungsweise »out of the box«. Die Anbieter mussten wieder einmal erkennen, dass der Kundennutzen im Vordergrund zu stehen hat und auch kurzfristig spürbar sein muss, und nicht erst in ferner Zukunft. Nur dann kann ein Unternehmen von einem strategischen Konzept überzeugt werden. Dass dieses kurzfristige Nutzenpotenzial vorhanden ist, haben vielfache Untersuchungen – unter anderem von der Initiative »Engineering produktiv!« – gezeigt und einige Anwender haben es schon erschlossen.
Unter anderem deshalb können die Anbieter von Engineering-Software auf ein äußerst erfolgreiches Jahr 2008 zurückblicken und gehen trotz aller »Unkenrufe« mit Zuversicht ins neue Jahr 2009. Außerdem sollten die Verantwortlichen die »krisenhafte Stimmung« auch als Chance sehen, um die aktuelle Situation ihres Unternehmens zu überdenken, um sich vielleicht neu zu positionieren, damit ihr Unternehmen in den Zeiten der fortschreitenden Globalisierung – und dass diese fortschreiten wird, steht außer Frage – langfristig besser aufgestellt ist.

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