Der Fachverband Software im VDMA (www.vdma.org) stellt sich folgender Aufgabe:
Sicherung des nachhaltigen Unternehmenserfolgs durch effiziente Entwicklung und gelungenen Einsatz von Software in Produkten, Dienstleistungen und Prozessen der Investitionsgüterindustrie.
Deshalb sieht sich der Fachverband als Plattform für den Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedsfirmen. Er liefert aktuelle Informationen, zeigt Trends auf und gibt pragmatische Hilfen. Außerdem ist er der wichtigste Ansprechpartner im Bereich Software für die Mitgliedsunternehmen im VDMA. Folgende Leistungen werden Angeboten:
- Intensivierung der Zusammenarbeit von Software-Häusern sowie Maschinen- und Anlagenhersteller
- Neutrale Leitfäden und Entscheidungshilfen
- Informationen über aktuelle Entwicklungen und Trends
- Standardisierung und Normierung
- Bezugsquellennachweis
- Gemeinsame Marketing- und Messeaktivitäten
- Statistiken und Kennzahlen der Branche
- Gemeinschafts- und Verbundforschung
- Politische und wirtschaftliche Interessenvertretung
Die aktive Mitarbeit im Fachverband Software schafft eine besonderes Vertrauen bei anderen Mitgliedern im VDMA und sorgt für den gemeinsamen Erfolg.
Ein effizienter Einsatz der begrenzten Unternehmensressourcen erfordert einerseits das Wissen über die Geschäftsprozesse und auf der anderen Seite entsprechende Werkzeuge, die eine optimale Lenkung und Steuerung derselben ermöglichen. Hierbei bieten Produkte aus dem Bereich der Unternehmens-Software die geeignete Unterstützung.
Die Auswahl reicht von ERP-Lösungen über Engineering-Werkzeuge (CAD, CAM, CAE, PDM etc.) bis hin zu Systemen für die Informationssicherheit und den Know-how-Schutz. Die Trends bei den Anwendern im Maschinenbau sind eindeutig: Nach einer im Jahr 2008 unter den VDMA-Mitgliedern durchgeführten Umfrage werden sich die Unternehmen in den nächsten Jahren vornehmlich mit den Themen Business Intelligence (BI), Enterprise Resource Planning (ERP), Product Lifecycle Management (PLM) und Customer Relationship Management (CRM) auseinandersetzen. Dabei stehen sowohl Investitionen in neue Lösungen als auch die Modernisierung beziehungsweise der Ausbau von Altsystemen auf der Tagesordnung.
Einsatzbeispiel: Produktlebenszyklusmanagement − Vom Design bis zur Entsorgung
Durch die Konfrontation der Unternehmen mit immer kürzeren Produktlebenszyklen wird die ganzheitliche Steuerung und Verwaltung aller produktbezogenen Daten über den Produktlebenszyklus hinaus immer wichtiger. Nur mit den entsprechenden Software-Werkzeugen lässt sich letztendlich auch eine Steigerung der Produktivität erzielen. Bei der Umsetzung eines PLM-Konzeptes kommen im Vergleich zu anderen Anwendungsbereichen mehrere IT-Systeme zum Einsatz. Den Kern bildet das PDM-System (Product Data Management). Während sich PDM-Systeme schwerpunktmäßig der Integration von Produktentwicklungs-Systemen und -Daten widmen, wird mit einem PLM-Konzept der gesamte Produktlebenszyklus − unterstützt mit anderen Geschäftsanwendungen − vollständig abgedeckt. Gleichzeitig ist innerhalb eines PLM-Konzeptes die Integration von Personen, Prozessen und Informationen über Firmengrenzen hinweg (mit Lieferanten, Partnern und Kunden) ein wichtiger Aspekt. Denn Produkte werden heute in unternehmensübergreifenden Wertschöpfungsketten entwickelt, gefertigt und begleitet.